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Infobrief 52

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,
heute senden wir Euch den 52. Infobrief zu mit dem Bericht über das letzte Kreistreffen vom letzten Samstag. Wir danken Erich herzlich für das Protokoll.
Außerdem möchte ich Euch auf eine Änderung der Zeit für die Mitgliedervollversammlung hinweisen. Am Samstag, den 4.Mai findet die Mitgliederversammlung  VOR dem Offenen Kreistreffen statt. Von 10 bis 11 Uhr.

Wir wünschen Euch allen einen fröhlichen, bunten Frühling und viele schöne Momente in der aufblühenden Natur,wir sehen uns bald, schon am 4. Mai,
Beate für den Vorstand

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,

wir grüßen Euch herzlich aus dem zauberhaften Frühling! Letzten Samstag hatten wir ein feines und sehr lebendiges Kreistreffen. Wir danken Sibylle und Beate für die Vorbereitung und dass sie uns durch das Offene Kreistreffen geführt haben.

Es folgt ein Protokoll von Erich.

Protokoll Kreis vom 30.3.2019

Im vorherigen Treffen im Januar haben wir begonnen über die Phasen im Lebenskompass (nach Ursula Seghezzi) zu sprechen.

Ursula Seghezzi hat das traditionelle Rad modifiziert, da in unserer Gesellschaft heute die Entwicklung der Persönlichkeit wichtig ist.

Das Thema an diesem Samstag war Frühling/ Kindheit:

1. Es geht in dieser Phase darum, sich in den Körper, in die Materie zu „inkarnieren“. Das bedeutet Neugier, die Welt entdecken, Staunen, Alles wie ein Schwamm aufsaugen. Ausprobieren, entdecken, Mut und Vertrauen. Das bedeutet auch durch Ängste gehen, aber sich immer wieder neu einlassen.

Eine grundsätzliche Naivität schafft auch einen Schutzraum für die Kinder und sie haben Eltern die diese „Hülle“ für sie schaffen. Von diesen und anderen lernen sie auch das Meiste durch Nachahmen.

Ihre Beeindruckbarkeit führt natürlich auch zu einem gewissen Gefühl des Ausgeliefertseins. Kinder leben zwischen den Welten und können nicht zurück. Sie müssen in dieser neuen Welt auch Gesetzmäßigkeiten und Grenzen kennen lernen. Weil sie die Stimmung der Eltern sehr fein aufnehmen sind auch die Eltern gefordert an sich zu „arbeiten“ .

Über ihr Körperwissen lernen sie hauptsächlich und hier hilft die Magie „Spielens“ besonders. Wenn sie fallen, stehen sie sofort wieder auf. („fröhliches Scheitern“ ) Sie leben eine ihnen innewohnende „kreative Phantasie“ aus (Gegenstände werden zu Tieren etc), sie sind auch „sprunghaft“, Bedürfnisse werden unmittelbar ausgedrückt.

2, Als Erwachsene durchlaufen wir auch immer wieder das „Medizinrad“.

Im Brauchtum wird durch Masken die überpersönliche Kraft des Wandels vom Winter zum Frühling ausgedrückt.

Die Voraussetzung ist dass wir in unsere „Kraft“ gekommen sind, dann fällt es uns auch leichter , wieder zu „spielen“ und Schöpfer unseres Lebens zu sein. Unser Bewusstsein führt dazu, dass wir uns nicht in dieser spontanen Seinsqualität verlieren. Wir gehen anders als Kinder mit den äußeren Regeln um („den Drachen zähmen“) Das erwachsene Spiel ist ein „Improvisationsspiel“, wir versetzen uns wieder in den Zustand, „keine Ahnung zu haben. Beim „Brainstorming“ werten wir jedoch dann aus.

Die Frage lautet: „Wie und wo lebe ich die Qualität des „Inneren Kindes?“ Wir sehnen uns danach, den unverletzten Seelenkern in uns freizusetzen. Das geschieht durch Vertrauen /Spontanität, durch ein „Ja“ zum Leben, wie es ist.

So können wir auch neu mit Peinlichkeiten, „Blamagen“ und „Scheitern“ besser und wertfreier umgehen lernen. Die Botschaft „du darfst frei sein!“ lässt uns auch „heftige Stürme“ gut zu durchleben.

Die „alte“ Art mit allem Neuen umzugehen, ist die Sturheit, das „Festhalten am Bekannten“, das zu Ego und Machtwünschen führt.

Beate liest einen Ausschnitt über die „kulturelle Entgleisung“ vor, in dem die heutigen auf Leistung und „Entwicklung getrimmten Erziehungsvorstellungen und Werte in Frage gestellt werden.

Wir gehen 45 Minuten in die Natur und haben die Aufgabe, mit der Einstellung der Kinder heran zu gehen und sowohl für dieses Gefühl als auch für die Wahrnehmung der „Beschränkung“ einen Gegenstand mit zu bringen. Es folgt eine sehr lebendige Runde, wo wir über unsere Erfahrungen berichten.

Wir danken Dir, Erich, für das Verfassen des Protokolls!

Und wünschen Euch allen noch weitere gute Frühlingstage,

Euer Vorstand

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebes Vereinsmitglied,

wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

am Samstag, den 4.5. von 13 bis 14 Uhr- im Anschluss an das Treffen im Offenen Kreis bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Dank

2. Bericht über die Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten

3. Bericht des Kassenprüfers

4. Entlastung des Vorstandes

5. Diskussion

6. Wahl des Vorstandes

7. Nächste Vereinsaktivitäten

8. Verschiedenes

Wir freuen uns sehr auf Euch und grüßen ganz herzlich.

Euer Vorstand: Hildegard Hillenbrand, Beate Telkemeier, Andreas Stachowiak, Andreas Telkemeier

Infobrief 51

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.


Anbei unser 51. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 23.02.2019.

Wir hatten gestern ein Treffen in sehr kleinem Kreis.

Ich möchte Euch zu Beginn dieses Briefes einen Auszug aus einer Mail von Sibylle einfügen, die sie an die Birkengemeinschaft/Neutsch schrieb und die gut wiedergibt, wie es uns bei diesem Treffen erging.

Wir fanden uns in einem kleinen, vertrauten Kreis, den ich als sehr tief und heilsam erlebt habe –  wie immer, wenn wir uns mit den Themen, die uns bewegen, mit der Weisheit der Natur verbinden. Heute hatte auch Schwäche und das Kranksein darin seinen Platz. Unser Thema im Lebenskreis war der Übergang der Geburt – jahreszeitlich vom Winter  in die Frühlingsenergie und was es braucht, für ein gutes Gelingen. Alles Leben entsteht und wächst aus dem stillen, tiefen Raum – der Winterzeit, die wir in unserer Welt gerne vermeiden oder verkürzen würden. Es ist auffallend, dass in diesem Jahr bei vielen die Kraft für die Frühlingsenergie noch nicht da ist.  In diesem Sinne wünsche ich allen Kranken eine heilsame Auszeit und gutes Kräfte sammeln.

Da einige beim letzten Mal nicht da waren, gab Sibylle noch einmal eine Einführung ins Medizinrad nach Ursula Seghezzi. Danke Dir Sibylle. Du kamst, obwohl Du krank warst!

(Buchtitel: Kompass des Lebens—Naturmystik)

Im Unterschied zu dem uns bekannten Zyklus des Medizinrades, bezieht sich Frau Seghezzi in ihren Auslegungen insbesondere auf unsere Geschichte, unsere Tradition, die Übergänge in den einzelnen Lebensphasen und die Entwicklung unsrer Individualität.

Heute haben wir uns mit dem ersten Teil des Lebensrades, mit der Geburt, beschäftigt.

Danke Dir Beate für Deine Einführung.

Ich kann nicht alles wiedergeben. Dies würde den Rahmen hier sprengen. Nur so viel:

Beate „gab“ uns ein Bild.

Stellen wir uns einen Keim vor, der durch die Erde stoßen will und es noch nicht gleich schafft. Zuerst muss er noch mehr Wurzeln bilden, um zur Kraft zu kommen, damit er endlich zum Licht durchzustoßen kann.

Solche Grenzen, bei Beates Bild z. B. die Erde, nennt Frau Seghezzi Stachel. Dies ist ein Begriff aus der chinesischen Medizin.

Wie wir auf die Welt kommen, beeinflusst unser ganzes Leben. Wir alle haben bei unserer Geburt oder auch später, Stacheln— im Sinne von Frau Seghezzi— erlebt.

Aber in jedem Stachel liegt auch ein Potential, das sich entfalten darf.

Beate stellte uns die Fragen:

  • Wie war Dein Ankommen in der Welt?
  • Wie wurde der Aspekt Deiner Seele berücksichtigt?
  • Warst Du gewollt und willkommen?

Es gab nun Raum darüber zu reden, aber nicht im Sinne von:— „ Ach ich arme Sau, wie ging es mir schlecht“—, sondern im Sinne von: –Welches Potential ist für Dich persönlich aus diesen Verletzungen, Traumata, dem Unwillkommen sein oder Willkommen sein entstanden?

Diese Runde war sehr tief, vertraut und berührend. Weil wir nichts überdecken wollten beschlossen wir, den Kreis heute an dieser Stelle zu beenden.

Die Aufgaben die uns Beate auf dem Weg in die Natur mitgeben wollte, gab sie uns mit nachhause, sodass sie jeder für sich alleine durchführen kann.

Naturaufgabe zum Thema: Geburt in die Welt/Weltbezug:

Geh über eine Schwelle. (Stock, Blätterreihe Blüten o.ä.)

Geh mindestens eine halbe Stunde in extrem langsamem Schritt. Geh wenn möglich, barfuß. Setze im Zeitlupentempo Fuß vor Fuß. Verweile zwischendurch. Schließe gelegentlich die Augen, die Ohren. Wie nimmst Du Deine Welt wahr?

Wie nimmst du Deinen Körper wahr?

Deine Seele?

Geh über die Schwelle zurück.

Auch Nisha hat es gut gefallen. Sie hat mit ihrem Papa auf den Schaumstoffmatten Absturz der Tiere in die Schluchten und großer und kleiner Elch gespielt.

Ich habe dem „Drama“ gerne zugesehen!

Nun wünsche ich Euch Allen einen wunderbaren Frühling. Wünsche Euch, dass es nur nachts regnet und am Tag immerwährend die Sonne warm vom Himmel scheint.

Unser nächstes Treffen ist am 30 März. Gäste sind willkommen

Hildegard

Ps: Beate übte mit uns zwei neue Lieder ein, die wir beim nächsten Treffen erneut „schmettern“ werden.

Vielen Dank, Beate.

Infobrief 50

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,
wir grüßen Euch alle ein letztes Mal in diesem Jahr mit dem 50. Infobrief des letzten Offenen Kreistreffens am Samstag, den 8.12.2018 Danke Dir, liebe Hildegard, dass Du ihn geschrieben hast!

Wir wünschen Euch in der dunkesten Zeit des Jahreskreises, dass ihr Euch verbunden fühlt mit dem stillen inneren Licht, und dass wir uns auch im neuen Jahr im „Kreis“ wieder sehen.

Es grüßt Euch herzlich Euer Vorstand

*Außerdem möchten wir Euch auf eine Veranstaltung hinweisen, auf die uns Olaf,ein langjähriges Mitglied aufmerksam gemacht hat. Er hat uns gebeten, diese weiterzuleiten.Vielen Dank für die Info!

TRANCE TANZ KONZERT 
mit Herman Kathan´s – BUSCHWERK

Musik, die mehr hergibt, als lediglich Töne! Rhythmen, die nicht nur grooven, sondern den Körper bis zu den Haarwurzeln pulsieren lassen! So definieren die Busch-Werker Musik. Bei diesem Trance-Tanz-Event trommeln die fünf Musiker inmitten der Tanzenden. Mit ihren speziellen Rhythmen begleiten sie die Teilnehmer zu inneren Räumen. Die kraftvollen Rhythmen können schlummernde Kräfte aktivieren. Oft führen sie auch an Orte innerer Stille. Die Tiefe des Erlebens wird von den Teilnehmern, ob mit oder ohne Vorerfahrung, selbst reguliert. Das Trance-Tanz-Konzert ist ein besonderes Erlebnis von etwa zwei Stunden. Das spezielle Setting, zwischen Konzert und Ritual, schafft eine Atmosphäre, in der es möglich ist, sich zusammen mit den anderen Tänzer/Innen in einen Trancezustand „hinein zu drehen“. Die geschützte Atmosphäre der Veranstaltung sorgt für ein Umfeld, in dem die Tanzenden sich ihrem Erleben hingeben können. BUSCH-WERK, das sind: Herman Kathan, Norbert Schubert, Tiemo Feldmann, Dirk Friederich, Stephan Frommherz „Die Bandbreite schwankt zwischen mythischer Trance, erdverbundener Ursprünglichkeit und modernen Dance-floor-Grooves.“ (Schwäb.Post, 06.04.04)
Trance-Tanz-Konzert am 2. Oktober 2019 in Mannheim, Trommelpalast. Vor 19 Uhr da sein! Turbinenstr. 1-3 (Alstom Tor 7b)
68309 MA-Käfertal
Beginn: 19 Uhr 
Einlass ab 18 Uhr (Achtung: Einlass nur bis spätestens 19:00 Uhr möglich!)
Eintritt: 21,- € / VvK 18,- €
Reservierung: tickets@trommelpalast.de

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Anbei unser 50. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 08.12.18.

Ja ihr lest richtig. Dies ist ein Jubiläumsbrief. Der erste Brief erschien im September 2008.

(Herrjeh, wie die Zeit vergeht……….)

Euch ein besinnliches, freudbringendes Weihnachtsfest und einen „ guten Rutsch“ ins Neue Jahr 2019.

Die anwesenden Mitglieder haben einstimmig zugestimmt, dass bei unserem ersten Treffen im Neuen Jahr 2019 (Termine werden noch bekannt gegeben), die nächste Mitgliederversammlung stattfindet.

Nun der Versuch eines Einblicks zum Treffen im „Offenen Kreis“.

Organisiert haben ihn Sibylle, Ursula und Alwin. Ihnen herzlichen Dank.

Zu unserer großen Freude haben sich Andrea und Nico unserem Kreis angeschlossen, sodass in Zukunft unsere Kreis-Treffen mit wunderbarem Gesang und gemeinsamem Singen bereichert wird.

Heute lernten wir ein indisches Lied. Kali Durgae………..

Und mit Gitarrenbegleitung und der schönen Stimme von Andrea, war dies einfach nur schön !!!!

Medizinrad

Buchtitel: Kompass des Lebens

Von: Ursula Seghezzi

Beate hat dieses wertvolle Buch entdeckt und Sybille stellte es uns vor.

In der heutigen Zeit haben sich die Kernweisheiten des Medizinrades verändert. In diesem Buch wird eine neue Sicht auf das Medizinrad vorgestellt.

Sibylle hatte dazu ein gutes Schaubild angefertigt.

Kommentar von Alwin: „ Wie gut Sibylle, dass Du nun in Rente bist“……..

Ja unsere „Jungrentnerin“ hatte sich gut vorbereitet und war für alle Fragen gerüstet. Danke!

Das Medizinrad ist ein Rad der Kraft, die sich verbindet mit den Kräften der Natur. Das Rad zeigt eine zyklische Bewegung, so wie ja auch unser Leben in zyklischen Kreisen verläuft.

Die energetische Bewegung:

Frühling-—Süden (weiß) Kinder—-auftreibende Kraft…………

Sommer-—-Osten ( rot) Erwachsenenwelt—-Energie feurig……….

Herbst-——Westen (blau) Ältesten—-sinkende Bewegung—ausdehnende Bewegung

Winter-——Norden (schwarz)Ahnenwelt—Energie zieht sich zurück—ins Innerste gehen ( spirituell)—Tod

Dazwischen gibt es und braucht es Phasen des Übergangs.

So ist z.B. eine wichtige Phase, die Phase vom Kind zum Erwachsenen— die Pubertät. Hier leisten die Mentoren ihre wichtige Arbeit, den Jungen Menschen bei den Initiationsreisen dazu zu verhelfen, ihren Weg in die Erwachsenenwelt zu finden.

Weitere Infos Zum Medizinrad erhalten wir im Jahreszyklus der nächsten Kreis-Treffen.

Alwin leitete danach für uns eine Yoga Übung —die Asanas—an. Danke!!!!

Jetzt folgte ein Film;

Human Flow Film von Ai WeiWei

Der Künstler und Aktivist Ai Weiwei zeigt die Folgen der Flüchtlingskrise und ihr enormes Ausmaß. Dazu reiste er mit einigen Kameramännern in ganze 23 Länder, sprach mit den Menschen und lernte ihre Schicksale auf einfühlsame Weise kennen. Der Film zeigt einen Einblick in die menschlichen Tragödien und das Ausmaß der Flüchtlingskrise.

Wir hatten keine Zeit mehr über den Film zu sprechen und möchten dies beim nächsten Treffen nachholen. Der Film macht sehr betroffen. Manchmal leben Flüchtlinge bis zu 26 Jahren in diesen Lagern. Manchmal sind die Lager für die Menschen eine Sackgasse. Sie können nicht mehr zurück aber auch nicht weiter, wenn Zäune dies verhindern. Die Not ist sehr groß!

Ursula hat den Film mitgebracht. Danke.

Nun möchte ich schließen. Ich kann ja immer nur einen schmalen Einblick in den Ablauf des Treffens geben.

Euch eine gute Zeit

Hildegard

Wiesenfest als Erd-Dank-Fest

Wiesenfest als Erd-Dank-Fest.

Es war ein schönes, gemütvolles Wiesenfest, das der Verein der Kreis e.V. am Samstag, den

13 September 2018 im Gemeinschaftsgarten der Birken feierte.

Die zahlreichen Teilnehmer sorgten für ein reichhaltiges Fingerfood Büfett.

Eine Suppe wurde über dem offenen Feuer gekocht und brachte eine gemütliche Lagerfeuerstimmung. Es wurde ein Fest der Begegnungen und des freudvollen Miteinanders.

WEITERE FOTOS –> hier

Besondere Freude bereiteten uns die Allerkleinsten, die zahlreich vertreten waren.

Sie konnten im neuen Sandkasten spielen, sich in der Hängematte lümmeln oder auf eigene Faust im Garten auf Entdeckungsreise gehen.

Geduldig wurde Stockbrot über dem offenen Feuer gegart, das jedoch erst zum Ausklang des Festes, über der heißen Glut, perfekt wurde.

Sogar eine Kompost- Toilette gab es, sodass für alle Bedürfnisse bestens gesorgt war.( Danke, Andreas T.)

Mittelpunkt des Festes war jedoch ein Erd-Dank-Ritual, das von Beate und Sibylle angeleitet wurde. Ihnen herzlichen Dank!

Wir stellten uns um das „Medizinrad“ das seinen festen, rituellen Platz in „der Wildnis“ des Gartens hat.

Durch dieses Ritual sollte unser Bewusstsein, die Achtsamkeit für unsere eigene Verbindung zur Erde gestärkt werden.

Alle Teilnehmer ließen sich mit großer Ernsthaftigkeit und innerer Konzentration auf dieses Geschehen ein.

Anbei ein Text, den Beate in der Einladung zum Fest geschrieben hatte, der dazu verhelfen kann, den Sinn des Rituals zu verdeutlichen.

„Im Herzen der Erde“ ist ein Gebet ein Zugehörigkeitsgefühl. Zugehörigkeit ist eine Grundwahrheit unserer Existenz. Wir gehören hier hin. Das Leben gehört hier hin. Genauso finden wir im Herzen der Dankbarkeit, in ihrem tiefsten Sinn, einen Ausdruck von Zugehörigkeit. Wenn wir DANKE sagen, sagen wir eigentlich“ Wir gehören zusammen“.“(E.Roberts/E.Amidon; Earth Prayers)

Ein schönes, kommunikatives, tiefes, besinnliches, beeindruckendes Fest.

Und………..der Platz dafür war ideal.

Hildegard

Infobrief 49

Neutsch im Juli 2018

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

mit unserem 49. Infobrief informieren wir Euch über Inhalte unseres Treffens vom 11.08.18.

Einen großen Dank an das Vorbereitungsteam. Dieses Mal vertreten durch Sibylle, Beate, Ursula und Alwin. Besonderen Dank an Sibylle, die die Leitung übernahm.

Unser Thema war die Dürre.

Seit April hat es bei uns so gut wie nicht mehr geregnet. Die Pflanzen dürsten nach Wasser. Der Apfelbaum, der bei mir gegenüber auf der Wiese steht, ist einfach in der Mitte auseinandergekracht……..Die Wiesen sind gelb und ausgedorrt………………….

(Inzwischen hat es geregnet. Aber wir brauchen noch mehr von diesem kostbaren Nass……….)

Sibylle hatte eine gelbe Blumensonne in die Mitte gelegt und Symbole zugeordnet.

vertrocknete Pflanzen = Trauer über das was stirbt……………………

ein Stein = Angst…………………

Holzstab = Wut……………..

leere Schale = nicht wissen ……………………….

Im Sinne von Joanna Macy, über die wir schon einige Male im Kreis gesprochen haben, sollte uns diese Mitte dazu verhelfen, ins Fühlen zu kommen. Die Mitte sollte ein Anstoß sein, uns zum obigen Thema persönlich auszudrücken.

Humorvolle Anmerkung ………….

Unsere Kleinen, Nisha (fast 2J.) und Noah ( 8 Monate) fühlten sich mit uns und miteinander sehr wohl.

Noah versuchte immer wieder „ die Dürre“ aus der Mitte zu entfernen. Zeitweise mit Erfolg. Ein gescheites, vorausschauendes Kind. Er hat unser Thema verstanden.

Hier einige Anmerkungen zum Austausch aus der Themen-Runde.

Schon oft waren der Klimawandel und seine Folgen Thema im Kreis.

Immer wieder haben wir davon gehört und gelesen. Nun stecken wir selbst mitten drin.

Es ist so, als würde die Erde sagen, jetzt wacht mal auf.

Vielleicht können wir die Menschen jetzt besser verstehen, die auf der Flucht vor der Trockenheit in ihrem Land, bei uns um Unterkunft bitten.

Wir sind für den kommenden Klimawandel mit verantwortlich. Deutschland ist z.B. eines der Länder, die den meisten Verpackungsmüll produzieren………………..

Und was können wir tun?

Wir können bei uns selbst beginnen. Wir können Mitgefühl mit der Erde und mit der Natur entwickeln. Wir können vor „unserer eigenen Haustüre kehren“ und sehen,

was —wir persönlich– ändern können.

z.B. Plastikfreier Einkauf—Unterstützung der solidarischen Landwirtschaft— Strom sparen—Wasser sparen und das Wasser als hohes kostbares Gut achten.

Wir können in unserem Alltag persönlich Verantwortung für die Erde übernehmen, damit sie für kommende Generationen lebenswert bleibt.

Beate gab uns einen Anstoß zur Achtsamkeit, indem sie uns auf die 5 Gewissheiten von

Thích Nhất Hạnh verwies.

Es ist der natürliche Verlauf, dass ich altern werde.
Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.
Es ist der natürliche Verlauf, dass ich erkranken werde.
Es gibt keinen Weg, dem Krankwerden zu entgehen.
Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde.
Es gibt keinen Weg, dem Sterben zu entgehen.
Es ist der natürliche Verlauf, dass alles woran ich hänge,
und alle die mir lieb sind, sich verändern.
Es gibt keinen Weg, dem Getrenntwerden von ihnen zu entgehen.
Meine Handlungen mit Körper, Rede und Geist
sind mein einzig wirkliches Erbe.
Den Folgen meiner Handlungen kann ich nicht entgehen.
Meine Handlungen sind der Boden auf dem ich stehe.

Und eine Ergänzung aus dem Buch von Thích Nhất Hạnh/ „ die Welt ins Herz schließen:

Es ist der natürliche Verlauf, dass unsere Zivilisation stirbt.
Es gibt keinen Weg dem Sterben unserer Zivilisation zu entgehen.

 

Danke Beate, für Deine Rückmeldung zu diesem Info-Brief.

Ursula teilte uns einen Fragebogen aus, einen Friedensvertrag mit der Erde. Er soll uns auf der Suche nach unseren „Umwelt-Schwachstellen“ unterstützen.

Sibylle erzählte uns von einem hoffnungsvollen Projekt/Tamera. Ein ausgetrocknetes Land wurde wieder mit Erfolg bepflanzt und aufgeforstet. Vieles ist möglich und stimmt hoffnungsvoll.

Wir waren dann ca. 1 Std. alleine in der Natur unterwegs. Jeder mit dem inneren Thema:

Wie kann ich, ganz persönlich, Hüter dieser Erde sein?

Die Natur zeigte uns trotz der Trockenheit ihre reiche Fülle. Die Brombeerhecken hängen „rappelvoll“, die Apfel und Birnbäume haben Mühe, das zahlreich Obst bis zur endgültigen Reife zu halten. Erstaunlich, welche Kraft die Natur hat.

Andreas W. zeigte uns auf YouTube ein Lied-Video, dessen Text erzählt, dass wir Hüter dieser Erde sind und wie kostbar das Leben ist. Wer Lust hat dies anzusehen, anbei der Link.

Vielen Dank Andreas.

https://youtu.be/jwV920ZX3jE

Grüße aus Neutsch

Hildegard

Ps: An unserem nächsten Kreis-Termin – 13.Oktober – wird ab 14 00 Uhr im Ernsthofer Garten unser Fest stattfinden. Nähere Infos folgen.

Infobrief 48

Neutsch Juli 2018

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V. .

Anbei unser 48. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 30.06.18.

Euch eine schöne Sommer und Urlaubszeit!!!!!!

Zusammen mit der Natur warten wir zwar hier in Neutsch immer noch sehnsüchtig auf Regen,

aber bei unserem letzten Treffen im Offenen Kreis haben wir es trotzdem sehr genossen im Freien sein zu können.

Da wir in trauter Runde direkt neben der Schwitzhütte Platz genommen hatten, gab es zuerst einen fröhlichen Austausch über besondere und besonders fröhliche Erfahrungen bei vergangenen und der letzten, aktuellen Schwitzhütte. ……

Das Wiesenfest 2018 soll am 13.10.18. wahrscheinlich ab 14 00 Uhr im Ernsthofer Garten stattfinden. Innerhalb des Festes wird ein Erdritual sein, das von Beate geleitet wird. Zum Thema passend gibt es Gemüsesuppe über dem Feuer, Fladen u.s.w. Nähere Infos erfolgen noch.

Beate las uns nach dieser Runde einen Meditationstext, erstellt von den TreeSisters ,vor.

(TreeSisters ist ein globales Netzwerk von Frauen, die monatlich spenden, um die Wiederherstellung unserer tropischen Wälder als kollektiven Ausdruck der planetarischen Pflege zu finanzieren. Als weibliche Führung und tropische Wiederaufforstungsorganisation existieren wir, um die Brillanz und Großzügigkeit von Frauen überall hervorzurufen und sie zu den Bäumen zu lenken. Unser Ziel ist es, dass es für alle so selbstverständlich wird, dass sie der Natur etwas zurückgeben, so wie es derzeit ist, die Natur als selbstverständlich zu betrachten.)

Diese „Baumschwestern“ zeigen uns Möglichkeiten, wie wir in unserem Innersten arbeiten können, um somit im Außen für die Bäume, für die Natur etwas zu bewirken.

Fragen im Text waren: Was ist mein Ruf ?—Warum bin ich hier mit Euch unterwegs?—Was hat mich gerufen hier zu sein?—Was ist meine Sehnsucht?

Hier Auszüge aus dem Text, den Beate für uns gefunden und übersetzt hat:

Schenke es Dir selbst Teil von etwas zu sein. Erlaube Dir, das abzulegen, was Du nicht bist. Dass das, was in unseren Seelen geschrieben steht, sich ausdrücken darf—lebendig—zum Wohle des Ganzen.

Finde Deine Gaben und Deine Art in Beziehung zu sein. Schenke Deinen Empfindungen Deine Achtsamkeit. Lass sie sich ausweiten in die Natur, zum Wind…..zu den Pflanzen…zum Himmel….mit Allem was lebt und atmet und einem Bewusstsein für alles.

Wir haben eine Wahl durchlässig zu sein, aufzuwachen, hinzuspüren in den Kreis, ja zu sagen zu sich und dem Leben, sich verbunden zu fühlen mit der Welt.

Danke Dir sehr Beate!

Mit diesen reichen Meditationsworten im Herzen gingen wir für 1 Std. in die Natur, im Sinne einer „Medizinwanderung.“

Das heißt, wir gingen bewusst über eine „Schwelle“ ( Blumen und Ast die auf den Weg gelegt waren )

Danke Sibylle

Alles was wir nun sahen hatte für uns eine symbolische Bedeutung.

Wir stärkten uns nach der „Wanderung“ mit mitgebrachten Köstlichkeiten.

In der abschließenden Runde gab es einen intensiven Austausch über das Erlebte.

Hildegard

Um die Tiefe der Medizinwanderung zu zeigen, teile ich hier sehr persönliche Erfahrungen.

Gang über die Schwelle. Ziemlich bald fiel mir ein Apfelbaum auf, dessen innerer Teil sehr kraftvoll war. Im äußeren Teil waren jedoch viele Äste ohne Blätter, fast wie abgestorben. Am Stamm lehnte ein Kreuz. Sofort begannen meine Gedanken. Was bedeutet dies für mich? Was hat es mir zu sagen?

Ich schaute nach oben und entdeckte viele Greifvögel (Milane). Sie zogen ruhig und leicht ihre Kreise über ein Klee-Feld, das gerade abgemäht wurde.

Mir war in diesem Moment bewusst, dass dies ein Zeichen für mich war, wie ich in diese Medizinwanderung gehen soll. Nicht in Gedanken kreisend, sondern sich überlassend. Sehen was kommt.

Mit dem Wind fliegen…………..Ich tat es im Inneren…………..

Mir fiel auf, dass einige Milane komisch lange Beine hatten. Dann erkannte ich, dass da mittendrin im „ Vogelschwarm“ der Greifvögel, einige Störche mitflogen. 3 Störche landeten direkt vor meiner Nase. Sie standen mit den Köpfen zugewandt, als würden sie gerade eine private Kreis-Sitzung abhalten wollen. Dann flog der Erste Richtung Nord/West davon und alle anderen Vögel hinterher.

Der Bauer, der das Kleefeld abgemäht hatte und nun fertig war, blieb noch einige Zeit auf seinem Traktor sitzen und schaute gleichzeitig mit mir dem „Vogelschwarm“ hinterher.

Symbolik:

Aus meinen Recherchen ein kleiner Auszug…………..Was es evtl. für mich im Leben bedeuten kann………….

Milan: Hilft in unbekanntes Terrain vorzudringen—den Überblick zu behalten—geduldig bleiben—-Lösungen mehrfach betrachten—Leben von neuen Perspektiven betrachten…………………………….

Storch: Glück—neuen Liebe—Erfüllung von Wünschen—-Warnung vor Überheblichkeit——-Schutz——positive Veränderung im Leben——–Loslassen und weiterziehen———–

Protokoll vom letzten Kreistreffen, wo wir Fritz Reheis zu Gast hatten und er zum Thema „Entschleunigung“ sprach

Liebe Mitglieder und Freuunde des Kreis e.V.,

 

heute senden wir Euch anstelle des Infobriefes das Protokoll vom letzten Kreistreffen, wo wir Fritz Reheis zu Gast hatten und er zum Thema „Entschleunigung“

sprach. Wir danken Ursula sehr für das kompakt zusammengefasste Protokoll und hoffen, dass es Euch einen Eindruck vermittelt von unserem spannenden Vortrag.

Heute habe ich die ersten Schwalben gehört…~~ der Sommer kommt!!

 

Wir wünschen Euch einen Slow-( langsamen)frühlingsausklang
Eure Beate für den Vostand
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Alles braucht seine Zeit

Warum Entschleunigung heute eine Überlebensfrage ist.

Der Kreis hatte zum 21. April Fritz Reheis, Professor für Politologie an der Universität Bamberg und einer der führenden Vertreter zum Thema Entschleunigung in Deutschland, eingeladen.

Er stellte sich vor mit der Frage, warum ihn die Zeit überhaupt interessiere. Zum einen weil ihm das Leben um ihn herum viel zu schnell gehe und Zeit und Raum schon immer vorhanden waren, lange bevor Geld eine Rolle spielte und einen wesentlichen Anteil beiträgt, dass die Zeit immer knapper wird.

Fritz wollte auf 3 Punkte eingehen:

  • Zeit und Umgang mit mir

  • Umgang mit Anderen

  • Umgang mit der Natur

Umgang mit mir und in Bezug auf Andere – Alles wird schneller, in die Zeit wird viel zu viel reingepackt, da der eine langsamer ist als der andere fehlt die Zeit in der Begegnung für Synchronisation, chronischer Zeitmangel, Zeit ist Geld, viel Zeit für produktive Tätigkeiten, weniger für reproduktive.

Folgen: Für einen selber: nicht mehr mithalten zu können, für den Kontakt mit den anderen, man findet keine gemeinsame Zeit, oder bräuchte auch länger Zeit füreinander, die nicht mehr vorhanden ist, tragische Folgen in der Natur: Dass wir mehr verbrauchen, als die Erde reproduzieren kann: Einige Daten: Unser Energieverbrauch pro Tag könnte die Erde erst wieder in 1000 oder 10 000 Jahren reproduziert haben – oder anders ausgedrückt, wenn wir uns ein Beispiel an der Entwicklung der Erde nehmen würden, würden wir nur das nehmen, was die Erde wieder in der Zeit auch wieder bereitstellen kann und wir würden ihr auch immer wieder was zurückgeben. Unser ökologischer Fußabdruck ist zu groß.

Diagnose: 4 Erklärungen, warum das so ist.

  • Die Gesetze der Natur werden außer Kraft gesetzt

  • Die Technik zwingt zu einem immer schnelleren Lebenswandel, was heute noch gut war, ist morgen schon veraltet

  • Das Leben als letzte Gelegenheit“ (von Marianne Gronemeyer), d.h. wenn ich denke, ich habe nur dieses eine Leben, dann packe ich möglichst viel darein.

Seine Erklärung ist, dass die kapitalistische Wirtschaftsweise einen Zeitmangel mit einschließt:

  • Linearer Wachstumswahn und den sozialen Ungleichgewichten

  • einer Wirtschaft, die immer mehr auf die Vermehrung von Geld ausgerichtet ist

  • dem Konsumzwang, der zwar mehr Zeit bringen soll, aber das Gegenteil bewirkt……usw.

Das Prinzip der Regenerativität: (Natur)

Die Natur lebt uns das vor: Nach einem anfänglichen schnellen Wachstum, der auch mal linear sein kann, kommt sie immer wieder auch zum Stillstand, zur Pause, zur Regeneration und zum Tod und der Kreislauf beginnt von vorne. Zyklisch ist die Entwicklung auf der Erde und damit steht der lineare Wachstumswahn schon von Anfang an im Widerspruch. Sie lebt uns eine Zeit vor für Regenerativität. Da wir die Verbindung zur Natur verloren haben, fehlt uns auch die Zeit und das Leben ist in Gefahr. Eigentlich sei die Solarenergie die einzige Energie, die wir regenerativ nutzen können, da sie uns immer zur Verfügung stehe.

Das Prinzip der Reziprozität: (Miteinander)

Gute Beziehungen beruhen auf einem Ausgleich von Geben und Nehmen. Es geht um die Sychronizität mit Anderen.

Das Prinzip der Reflexivität: (Beziehung zu mir selbst)

Dabei geht es um den ganzen Menschen, dass er gut leben kann, es geht um das bewusste selbstreflektierende Leben, das eine gewisse Zeit benötigt.

Strategien eines neuen Zeitmangements:

Zeithygiene für sich selbst:

  • dass der Mensch Zeit hat sich zu reflektieren,

  • dass er es sich gut gehen lässt, eins nach dem anderen erledigt

  • Zeit hat Dinge anzufangen und zu beenden

  • je langsamer das Fortbewegungsmittel, umso länger der Urlaub

Zeitpolitik in der Gesellschaft:

  • das Familienministerium öffnet sich für ein Umdenken zur Wichtigkeit der Zeit

  • wer Hetze verbreitet soll für die Kosten aufkommen

  • Druck auf die Wirtschaft ausüben, dass Hetzen unattraktiv wird

  • zeitbewusste Ökonomie, die nur auf den menschlichen Bedarf hin produziert (Zeit für Kommunikation während der Arbeit, Zeit etwas zu Ende zu bringen, Zeit für das eigene angemessene Tempo – meine Nachbarin darf schneller oder langsamer arbeiten)

Zum Schluss ging Fritz auf unseren „Kreis e.V.“ ein und meinte, dass unsere Ethik und Wertvorstellung und unsere ganze Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen Teil der Schulbildung werden müsste. Mehr Öffentlichkeitsarbeit, Werbung für unsere eigene Sache, unseren eigenen Wert zu erkennen, sei wichtig.

Nach einer Übung in der Natur zur Langsamkeit fand eine lebendige Diskussion statt.

Erich und Ursula – für das Protokoll

Infobrief 46

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Allen ein gutes Jahr 2018.

Anbei unser 46. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 03.02.18.

Wichtig!!!!

Beim nächsten Treffen, 21 April 2018, ab 10 00 Uhr bis 14 00 Uhr, kommt Herr Prof. Dr. Fritz Reheis in unseren Kreis, um sich mit uns zum Thema — gesellschaftliche Entwicklung und Entschleunigung –— auseinanderzusetzen.

Herr Reheis ist ein Freund von Erich. Danke Dir Erich, dass Du ihn „ an Land gezogen hast“

Hier schneit es.

Alles ist gepudert weiß.

Schläfrige Ruhe.

Der Apfelbaum auf der Wiese, gewinnt durch das sanfte Weiß an Würde.

Sogar der hohe Baumstumpf, der einstmals so stolz wirkenden Trauerweide, wirkt gepudert weiß und behauptet würdevoll seinen Platz.

Ein Nachtfalter klebt am Pfosten der Terrasse fest, die Flügel weit ausgebereitet. Ob er die Kälte und Nässe überlebt?

Bei unserem Treffen heute, wurden unsere beiden jüngsten Mitglieder—Noah (6 Wochen) —-

Nisha (14 Monate), durch einen zweistimmigen, ziemlich guten Gesang der Teilnehmer, auf der Erde willkommen geheißen.

Es war schön zu sehen, wie beide Kinder ganz selbstverständlich ihren Platz im Kreis der „ Ältesten“ hatten.

Wie immer gab es bei unserem Treffen einen theoretischen Teil, einen Gang in die Natur, mit tiefen inneren Erfahrungen und Mitteilungs, bezw. Diskussionsrunden zu den Themen.

Andreas Telkemeier gab uns einen Einblick zum Thema: Humus. ( Siehe Anhang)

Beate Telkemeier las einen Text zur Verbundenheit mit der Natur vor (siehe Anhang)

und

schickte uns in die Natur, um die innere Verbindung zur Natur, zur Erde, zu vertiefen. Wer wollte, konnte der Erde als Geschenk getrocknete Rosenblätter übergeben.

Sibylle erinnerte an die symbolische Bedeutung des 2 Feb. als Fest des Lichts. Auch die Birke ist ein Baum des Lichts, mit besonderen Heilkräften.

Sie erzählte uns von ihrem beeindruckenden Besuch der Höhlen auf der Schwäbischen Alb.

6 Höhlen sind Weltkulturerbe. Sie geben uns wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst. Von hier stammen die ältesten Musikinstrumente. Kleine Flöten, mit denen man Obertonmusik spielen kann. Robert gab uns dazu einen kurzen, musikalischen Entwicklungsüberblick.

Euch herzlichen Dank für Eure Ausführungen und Eure Mühe!

Wen es interessiert, einige Gedanken aus der Diskussionsrunde:

Zu schnelle Entwicklung—systematische Zerstörung der Natur—Geld kann man nicht essen—-was können wir persönlich tun?—gut, sich bei Avaaz zu beteiligen—BUND( Umweltorganisation) steuert gegen schädliche Strömungen— die Hälfte weniger Fleisch essen würde schon helfen—nur durch unsere persönliche Betroffenheit wird Fürsorge entstehen—wir sind noch zu sehr abgespalten, wirklich betroffen zu sein—-wir müssten bereit sein für unsre Nahrungsmittel mehr zu zahlen—wir müssten Mitträger, als Unterstützung für die Landwirtschaft sein—-sinnvoll wäre, die Nahrungsmittel aus der Region zu nutzen,( was es halt gerade so gibt)—Erde ohne Torf nehmen, damit Ressourcen erhalten bleiben—den Gedanken der Verbundenheit mit der Natur aufleben lassen————————

Ich kann Euch nur sagen. Es lohnt sich zu kommen!

Hildegard