Infobrief 46

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Allen ein gutes Jahr 2018.

Anbei unser 46. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 03.02.18.

Wichtig!!!!

Beim nächsten Treffen, 21 April 2018, ab 10 00 Uhr bis 14 00 Uhr, kommt Herr Prof. Dr. Fritz Reheis in unseren Kreis, um sich mit uns zum Thema — gesellschaftliche Entwicklung und Entschleunigung –— auseinanderzusetzen.

Herr Reheis ist ein Freund von Erich. Danke Dir Erich, dass Du ihn „ an Land gezogen hast“

Hier schneit es.

Alles ist gepudert weiß.

Schläfrige Ruhe.

Der Apfelbaum auf der Wiese, gewinnt durch das sanfte Weiß an Würde.

Sogar der hohe Baumstumpf, der einstmals so stolz wirkenden Trauerweide, wirkt gepudert weiß und behauptet würdevoll seinen Platz.

Ein Nachtfalter klebt am Pfosten der Terrasse fest, die Flügel weit ausgebereitet. Ob er die Kälte und Nässe überlebt?

Bei unserem Treffen heute, wurden unsere beiden jüngsten Mitglieder—Noah (6 Wochen) —-

Nisha (14 Monate), durch einen zweistimmigen, ziemlich guten Gesang der Teilnehmer, auf der Erde willkommen geheißen.

Es war schön zu sehen, wie beide Kinder ganz selbstverständlich ihren Platz im Kreis der „ Ältesten“ hatten.

Wie immer gab es bei unserem Treffen einen theoretischen Teil, einen Gang in die Natur, mit tiefen inneren Erfahrungen und Mitteilungs, bezw. Diskussionsrunden zu den Themen.

Andreas Telkemeier gab uns einen Einblick zum Thema: Humus. ( Siehe Anhang)

Beate Telkemeier las einen Text zur Verbundenheit mit der Natur vor (siehe Anhang)

und

schickte uns in die Natur, um die innere Verbindung zur Natur, zur Erde, zu vertiefen. Wer wollte, konnte der Erde als Geschenk getrocknete Rosenblätter übergeben.

Sibylle erinnerte an die symbolische Bedeutung des 2 Feb. als Fest des Lichts. Auch die Birke ist ein Baum des Lichts, mit besonderen Heilkräften.

Sie erzählte uns von ihrem beeindruckenden Besuch der Höhlen auf der Schwäbischen Alb.

6 Höhlen sind Weltkulturerbe. Sie geben uns wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst. Von hier stammen die ältesten Musikinstrumente. Kleine Flöten, mit denen man Obertonmusik spielen kann. Robert gab uns dazu einen kurzen, musikalischen Entwicklungsüberblick.

Euch herzlichen Dank für Eure Ausführungen und Eure Mühe!

Wen es interessiert, einige Gedanken aus der Diskussionsrunde:

Zu schnelle Entwicklung—systematische Zerstörung der Natur—Geld kann man nicht essen—-was können wir persönlich tun?—gut, sich bei Avaaz zu beteiligen—BUND( Umweltorganisation) steuert gegen schädliche Strömungen— die Hälfte weniger Fleisch essen würde schon helfen—nur durch unsere persönliche Betroffenheit wird Fürsorge entstehen—wir sind noch zu sehr abgespalten, wirklich betroffen zu sein—-wir müssten bereit sein für unsre Nahrungsmittel mehr zu zahlen—wir müssten Mitträger, als Unterstützung für die Landwirtschaft sein—-sinnvoll wäre, die Nahrungsmittel aus der Region zu nutzen,( was es halt gerade so gibt)—Erde ohne Torf nehmen, damit Ressourcen erhalten bleiben—den Gedanken der Verbundenheit mit der Natur aufleben lassen————————

Ich kann Euch nur sagen. Es lohnt sich zu kommen!

Hildegard

Infobrief 45

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Euch ein friedvolles Weihnachtsfest und ein freudvolles Jahr 2018!!!!!!!!!!

Unser nächstes Treffen ist am 03. Februar 2018 von 10 00 Uhr bis 14 00 Uhr.

Anbei unser 45. Info-Brief, der von unserem Treffen am Samstag, 16.12.17. berichtet.

Der Offene Kreis wurde von Sibylle und Alwin geleitet. Ihnen ganz herzlichen Dank!

Einer unserer Themenschwerpunkte im Kreis ist: —-Entwicklung einer bewussten Haltung zur Natur.

Sibylle berichtete uns von den Navajo Indianern (das zweitgrößte indianische Volk Amerikas/), die noch in intensiver Verbindung mit der Natur leben. Sie glauben, dass der heilige Wind Leben einhaucht und z.B. auch der „kleine Wind“ in Ohr jedes Menschen mit dem großen Wind verbunden ist.

Auch in alten Traditionen oder in der Bibel steht der Wind als Symbol für Leben, für den „Odem“, den Geist, der uns eingehaucht wird und uns „mit dem Ganzen“verbindet.

Sibylle lud uns zu einer Mediation ein. Zuerst das Sitzen in Stille—den eigenen Wind/Atem wahrnehmen—dann ein schönes Lied zum Thema Wind —-und danach der Gang in die Natur, um dort den Wind bewusst wahrzunehmen.

Hier nur einige Erfahrungen aus dem Nachgespräch/ was unsere Wahrnehmungen in uns bewirkt haben:

Wind ist die Kraft die immer da war und da ist….Sogar auf dem unbelebten Mars gibt es Wind……

Der Wind als Sturm/ man kann dagegen ankämpfen oder sich einfach umdrehen und mit der Kraft gehen….Leiser Wind schafft einen freien Raum, zarte Dinge zu hören….Man müsste mehr über die Entstehung des Wetters wissen….und…….und……und………

Nach der Pause ( mit viel gutem Essen)

sahen wir uns den Film SELMA an.

Inhalt:

Der schwarzen Bevölkerung in Amerika wurde von vielen weißen Regierungsbeamten ihr rechtlich zustehendes Wahlrecht verweigert. Viele schwarze Menschen wurden umgebracht und die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen, weil es in den Regierungen und Gerichten keine Vertretung für die schwarze Bevölkerung gab.

Täglich war die schwarze Bevölkerung Diskriminierungen, Schikanen und Gewalt ausgesetzt.

So formte sich in Selma/ Alabama, unter Führung von Dr. Martin Luther King, ( Friedensnobelpreis 1964/ ermordet 1968 im Alter von 39 Jahren) eine Widerstandsbewegung, die nach großem gewaltlosen (gewaltlos auf Seiten der Widerstandsbewegung) Einsatz schließlich zum Erfolg führte.

Mit der öffentlichen Unterstützung seit Selma im Rücken konnte der amerikanische Präsident Johnson sein Voting Rights Act durch den Kongress bringen und am 6. August 1965 durch seine Unterschrift in Kraft setzen. Schreibtests und andere formale Hürden, mit denen Afroamerikaner bislang in vielen Bundesstaaten am Einschreiben in die Wählerlisten gehindert wurden, gehörten der Vergangenheit an.

Nachklang

Wir waren alle sehr beeindruckt von diesem Film, von den Menschen, die trotz großer Widrigkeiten, unter Lebensgefahr, für ihre Träume und Visionen einstanden.

Bitte, schaut Euch den Film UNBEDINGT an!!!!!!

Hildegard

Infobrief 44

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Nun sind wir in der dunkelsten Jahreszeit, mit Kälte, Nebel, aber auch allerlei gemütvollen Heimlichkeiten und hoffentlich viel Zeit, um am warmen Kamin diesen Info-Brief lesen zu können.

Im 44. Infobrief informieren wir Euch über unser Treffen im Offenen Kreis am Martinstag, 11.11.2017.

Beate führte durch diesen Nachmittag. Herzlichen Dank dafür.

Im Anschluss an das Offene Treffen fand die Mitgliederversammlung statt, mit Wahl des Vorstandes.

Andreas T., Andreas S., Beate und Hildegard wurden als Vorstand wiedergewählt.

Zu Beginn des Offenen Kreises gratulierten wir mit einem kerzengeschmückten Kuchen und einem kraftvollen „Ständchen“ dem Verein zu seinem zehnten Geburtstag.

Unser jüngstes Mitglied Nisha ( jetzt bald 1 J.), war fasziniert von der leuchtenden Kerzenpracht.

Fotodokumetation:

Alwin und Marlene hatten von den beiden Initiationsreisen viele große Fotos ausgestellt.

Diese Dokumentation brauchte keine Worte. Die Fotos sprachen für sich. Hier einige Eindrücke.

Die wunderschöne Natur, die Weite, das Abenteuer, die Gemeinschaft, die Freude in den Gesichtern, glückliche Menschen, Entspannung, alles scheint losgelassen zu sein ( wie neu geboren),mit Naturkronen gekrönte Häupter, dampfende Töpfe über der Kochstelle im Freien, Paddler unterwegs, Sonnenuntergang, Friede……………………wunderbar!!!!!

Unser Thema am heutigen Tag war: Vergänglichkeit

Beim letzten Treffen, als es auch um das Thema Humus ging, hatte Andreas T. erzählt, dass die Humusschicht auf der Erde immer mehr zurückgeht.

Beate hat sich dazu Gedanken gemacht. Damit guter Humus entstehen kann, ist ein lebendiger Sterbeprozess notwendig. Leben und Vergehen vollzieht sich in Kreisen.

Beate ist aufgefallen, dass die Menschen diese Lebenskreise oft vermeiden. Die Menschen wollen Wachstum. Vergänglichkeit ist unerwünscht. Die Lebenskreise sind uns oft nicht mehr bewusst.

Da kann uns die Natur, das Thema Humus, ein „Lehrmeister“ sein.

Beate führte uns durch eine Mediation aus dem Buch: Yoga der Vergänglichkeit von Anna Trökes.

Jeder Wandel bedeutet auch Vergänglichkeit und es ist gut damit in Frieden zu kommen.

Meditation/ bewusst werden/ zum Thema Vergänglichkeit:

Hier einige Auflistungen aus den umfangreichen Übungen.

  • Atmen und lauschen. Im ein und Ausatmen geschieht Wandel. Nach dem Ausatmen entsteht Raum für Neues.

  • Wahrnehmen: Gedanken kommen und gehen. Auch hier geschieht Wandel. Alte Gedanken machen Platz für neue Gedanken oder die Stille.

  • Anhaftungen loslassen. Dadurch Platz schaffen für Neues. Z.B. indem man sich einen Gegenstand vorstellt der einmal im eigenen Leben wichtig war. Loslassen.

  • Den Schmerz spüren, aber auch die Befreiung erfahren.

  • An einen Menschen erinnern, der uns sehr am Herzen lag. Anhaftung loslassen. Die Erinnerung wird bleiben.

  • Den Schmerz der Vergänglichkeit spüren, der uns dann frei macht für andere, neue Erfahrungen. – Vielleicht indem man Anhaftungen aus der Kindheit zurücklässt oder z.B. Anhaftung an eine alte Arbeitsstelle………

  • Anhaftung an Verstorben oder geliebte verstorben Tiere – vorstellen und loslassen.

  • In allem Loslassen bleibt auch etwas.

  • Stell Dir vor wie es sein wird, wenn Du den Körper loslassen, wenn Du ihn zurück lassen wirst.

Der Kreislauf des Lebens schließt sich.

Beate schickte uns mit dem Thema Vergänglichkeit für ½ Std. in die Natur

So äußerten sich Teilnehmer z.B. zu ihren Natur-Erfahrungen in der nachfolgenden Redestabrunde.

Schön, diese Stille—Es gibt keine Vergänglichkeit in der Natur sondern Erneuerung—der Baum, der Jahr für Jahr seine Blätter abwirft zeigt uns, wie Loslassen geht—Bäume lassen ohne lange zu überlegen los—die Natur zeigt uns, dass es Pausen braucht, damit neue Kräfte entstehen können—Werden und Vergehen ist ein natürlicher Prozess—Bäume sind einfach da und zeigen uns wie das Sterben geht— es gibt einen Zeitfaktor beim Sterben. Manche Bäume brauchen dafür 100 Jahre.—Absterbendes, aber auch knospendendes ist in der Natur ganz nah beieinander— bei der Lampionblume kann man verschieden Stadien von Leben und Vergehen sehr gut sehen—Loslassen braucht Vertrauen zu Sterben und Wandel—

Es war beindruckend wie tief die Naturwahrnehmungen in das eigene Erleben gewirkt haben.

Die Natur ist uns Lehrmeister, wie wir uns auf den natürlichen Kreislauf des Lebens und Vergehen einlassen können.

Diese Erfahrungen können uns Anregung in unserm Alltag sein.

Danke Dir, Beate!

Hildegard

Infobrief 43

43.Infobrief

Am 26.August fand das letzte Offene Kreistreffen statt.

Wir danken Sibylle und Andreas sehr, dass sie uns mit zwei spannenden Themen durch den Tag geführt haben.

Aufgrund einer akuten Borrelioseinfektion hat Sibylle sich intensiv mit Behandlung und Heilmöglichkeiten dieser zunehmenden Infektionserkrankung befasst.  Sie fand in dem Buch des Ethnologen Wolf-Dieter Storl, einen großen Fundus an Wissen über die Entstehung, Gründe für zunehmende Verbreitung und Verlauf dieser Erkrankung, sowie alternative Heilmethoden aus unterschiedlichen Heilungstraditionen und aktuellen Erkenntnissen. Zahlreiche, auch bei uns wachsende immunstärkende Pflanzen werden in ihrer Wirkung und Anwendungsweise vorgestellt. Als besonders wirkungsvoll entdeckte Wolf-Dieter Storl die distelähnliche Karde, deren Wurzeltinktur die von der Borreliose verursachten Gifte aus dem Körper heraustreibe.

.Die durch Zecken übertragene Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die jedes Organ befallen  und jedes Symptom vortäuschen kann.  Die cleveren Bakterien sind in  der Lage, sich dem Abwehrsystem zu entziehen und Antibiotika auszutricksen. Die Ausweitung der Resistenzen gegenüber Antibiotika bringen die Schulmedizin zunehmend an ihre Grenzen. Wolf-Dieter Storl hat aufgrund eigener leidvoller Erfahrung mit der Borrelioseinfektion für sich einen Heilungsweg gefunden und konnte sich dabei auf sein umfangreiches Wissen über Pflanzen und ihre Heilkräfte stützen. Aus eigener Erfahrung teilt er die Überzeugung der endogenen Völker, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. In einem geschichtlichen Rückblick führt Wolf- Dieter Storl aus, dass im 16. Jahrhundert in Europa bisherigen pflanzlichen Heilmethoden gegenüber der Volksseuche Syphilis nicht wirkten. Die Menschen wandten sich von der Pflanzenmedizin ab und begannen Krankheiten mit „Gegengiften“, z.B. Quecksilber zu bekämpften.

„Es war vor allem die Angst vor der Syphilisspirochäte, welche die Forschung zu der vermeintlichen Wunderwaffe Antibiotika und dem Wahntraum eines krankheitsfreien Daseins der Menschheit führte. Und wiederum ist es ein Spirochäte, die Borrelie,  die nun das Ende des Antibiotikazeitalters einläutet und uns zur Vertiefung unseres Wesens ruft.  Es ist wieder Zeit zu den Heilpflanzen zurückzukehren.“

Das zweite Thema, welches uns an diesem Tag beschäftigte, war das Thema Humus. Andreas stellte uns das Buch „Die Humusrevolution“ von Ute Scheub und Stefan Schwarzer vor. Er gab uns einen Einblick in den Aufbau und die Erhaltung unseres wertvollen Bodens. Ein ganz lebendiges Netzwerk, welches nur einen geringen Teil von der Erdschicht ausmacht und durch die moderne Landwirtschaft und unsere Lebensweise überall zerstört wird- und somit auch unsere Lebensgrundlage. Lebens-Grundlage.

In den kommenden Kreistreffen wollen wir noch weiter in das Thema Humus einsteigen und erfahren, was es mit der Humus“Revolution“ auf sich hat.

Es war wieder einmal an ganz lebendiger Tag und wir gingen mit neuen Einsichten unserer Wege.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 11.11.2017

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebes Vereinsmitglied,

wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

am Samstag, 11.November 2017 um 13 Uhr am Ende des Treffens im Offenen Kreis

wie gehabt bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Dank

  2. Bericht des Rechners

  3. Bericht das Kassenprüfers

  4. Rückblick über Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten (2016/2017)

  5. Entlastung des Vorstands

  6. Raum für Diskussion

  7. Wahl des neuen Vorstands

  8. Nächste Vereinsaktivitäten

  9. Bericht der Initiationsreisen 2017

  10. Verschiedenes

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

Euer Vorstand

Hildegard, Beate, Andreas S. und Andreas T.

Infobrief 42

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Euch allen eine gute Sommer- und Urlaubszeit, in der ihr hoffentlich Lese-Zeit für unseren 42. Info-Brief findet. Wir informieren Euch über Aktuelles und unser Treffen im „Offenen Kreis“ am 15.07.17.

Einen großen Dank an Alwin und Beate, die den Nachmittag vorbereitet und geleitet haben.

Hier zuerst aktuelle wichtige Infos:

Die Mentorinnen der Initiationsreise Roots § Wings sind schon unterwegs in die Toskana.

Am Montag werden sie vier junge Frauen in Empfang nehmen, um mit ihnen gemeinsam den Initiationsweg zu gehen.

Die Mentoren der Initiationsreise Feuer § Wasser fahren nächste Woche nach Schweden und nehmen am 23 Juli neun junge Männer für den gemeinsamen Initiationsweg in Empfang.

Innerhalb der Initiationsarbeit sind die jungen Menschen mehrere Tage alleine in der Wildnis. Die letzte Nacht dieser Solo-Tage ist die wichtigste Nacht—die Visionsnacht—.

Hier brauchen die jungen Menschen unsere Unterstützung, indem wir energetisch– mit unserem Herzen– bei ihnen sind und sie dadurch begleiten.

Junge Frauen:

Visionsnacht: Di. 25.07.17. auf Mi. 26.07.17.

Junge Männer:

Visionsnacht Mo.31 07.17. auf Di. 1.08.17.

DANKE !

Unsere Themen im „Offenen Kreis“ am 15.07.17.

Alwin brachte uns einen Zeitungsausschnitt aus dem DA Echo mit ( Die.11.07.17). Darin wird berichtet:

Der elf Monate alte Charlie Gard, hat eine schwere Erbkrankheit. Er zeigt keine Anzeichen einer normalen Hirnfunktion, wie Reaktionsfähigkeit oder Weinen. Er ist auf künstliche Beatmung angewiesen, kann Arme und Beine nicht bewegen, ist von Geburt an taub und hat epileptische Störungen. Die Eltern von Charlie Gard haben 1,5 Millionen € gesammelt, um ihr Kind zu einer experimentellen Therapie in die USA bringen zu können. Sie verloren mit ihrem Wunsch bereits durch alle Instanzen hindurch. Aber nun soll der Fall noch einmal neu aufgerollt werden. Neue Expertengutachten, geben nach Aussage der Mutter eine zehnprozentige Chance auf einen Behandlungserfolg.

Im Kreis sind wir auch zusammen, um uns durch Anregungen, Informationen und Diskussionen über unsere eigenen Wertvorstellungen, aber auch der Werte in der Welt, klarer zu werden, um sie in unserem Alltag zu leben und gut an nachfolgende Generationen weitergeben zu können.

Wir fragten uns nun: Wie stehen wir zur Entscheidung der Eltern, ihr Kind behandeln lassen zu wollen, obwohl die Gerichte anders entschieden haben?

Hier einige Stichpunkte aus der nachfolgenden Diskussionsrunde:

  • Sollen Maschinen dafür sorgen, dass wir ewig leben? Wo ist da die Grenze?

  • Die Frage an jeden Einzelnen von uns: Habe ich die Kraft zu gehen?

  • Der Tod ist unausweichlich, er gehört zum Leben dazu.

  • In unserer Gesellschaft müssen wir den positiven Umgang mit dem Sterben wieder lernen.

  • Das Leben bestimmt, wann man kommt und wann man geht.

  • Die Gesetze der Natur sind in unsere Gesellschaft teilweise außer Kraft gesetzt. So gibt es z.B. für den Zeitpunkt der Geburt eines Kindes „Wunschkaiserschnitttermine.“

  • Der Fortschritt ist auf Machbarkeit und nicht auf Lebenskreislauf ausgerichtet.

  • Viele Eltern sind bei Früh und Totgeburten sehr alleine gelassen.

  • Die Eltern des kleinen Charlie brauchen Hilfe, um ihr Kind loslassen zu können.

  • Die Eltern des kleinen Charlie sind im Kampf, weil sie ihren Schmerz nicht nehmen können.

Der Tenor dieser Diskussionsrunde war, dass man den Eltern helfen sollte, dass sie die Seele ihres Kindes gehen lassen können. Es war für uns alle nachvollziehbar, wie schwer die Entscheidung für die jungen Eltern sein muss.

Papst Franziskus sagte dazu: DA Echo ( 11.07.17): —-er bete für die Eltern und hoffe, dass ihr Wunsch, Charlie zu begleiten, nicht missachtet werde.

Beate leitete nach dieser intensiven Diskussion, im schönen Garten von Neutsch, eine Achtsamkeitsübung aus dem Buch: Garten der Achtsamkeit an.

Wie bei einer Zen Meditation schritten wir, innerlich einen Text sprechend, und bewusst ein und ausatmend, ¼ Std. lang, sehr langsam, durch den Garten.

Diese Übung hat JEDEM gut getan.

Text: Ich setze die Sohle auf den Boden (einatmen)

und berühre die Erde.

In dieser Gemeinschaft (ausatmen)

findet meine Seele (einatmen)

einen wahren Freund. (ausatmen)

Alwin hatte danach noch einen kommentierenden Text aus den Newslichtern, zu den gewalttätigen Unruhen gegen den G 20 – Gipfel (7/8 Juli 2017), dabei.

Auch hier die anschließende Frage, wie stehen wir zu diesen Protesten, zu dieser Gewalt?

Hier Einige Kommentare aus der Gesprächsrunde:

  • Gewalt gegen Gewalt, da verhindert man Gewalt nicht.

  • Oft wir ein Schuldiger gesucht, anstatt zu schauen, wo das System nicht in Ordnung ist.

  • Wenn jeder protestierende Mensch fähig gewesen wäre, seine eigene Wut, seine eigene Verletzlichkeit, in sich zu halten und nicht auszuagieren, dann hätte diese Gewalt verhindert werden können.

  • Der verstorbene Samuel Widmer sagte einmal.- „Wir sollten eine Sackgasse der Gefühle werden, die Gefühle in uns halten. Bei uns lassen -.“

  • Wir selbst, können in unserem Alltag, im Umgang mit unseren persönlichen Beziehungen üben, alle Gefühle in uns zu halten. Nicht zu agieren. Nicht in Angriff zu gehen. Die Ohnmacht, die Verletzlichkeit, die Traurigkeit, die Wut innerlich zu nehmen.

Dies können wir tagtäglich gegen Gewalt tun. In kleinen Dingen, die wir in uns ändern, beginnen wir die Welt zu ändern.

Natürlich tauchte in diesem Zusammenhang der Name von Charles Eisenstein auf, der in seinem Buch- Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich– aufzeigt, dass der alte Mythos im Verschwinden begriffen ist und der neue Mythos noch nicht integriert ist.

Beate las uns Auszüge aus seinen Kapiteln: Rechtschaffenheit und dem Kapitel Psychopathie vor.

Viele Beziehungen zu den heutigen Themen waren zu erkennen. Eisenstein hat uns da viel zu sagen.

Deshalb wollen wir uns beim nächsten Kreis- Treffen, (26.08.17. -10 00 Uhr bis 14 00 Uhr) mehr damit beschäftigen.

Für mich war es wieder einmal ein sehr wertvoller Kreis!

Für das Protokoll

Hildegard

Ausflug in die Grube Messel

Ein interessanter Ausflug in die Vergangenheit….

Der Modautaler Verein der Kreis e.V.nahm am Samstag. 01.04.17. an einer zweistündigen Führung durch die Grube Messel teil, die von dem Diplom-Geologen Mike Walker geleitet wurde.

Er führte uns in die Zeit vor 48 Millionen Jahren zurück.

Algenablagerungen, Ölschiefer, Fossilienfunde, Urpferdchen und der Primat Ida, sind nur einige Stichpunkte seiner sehr interessanten Ausführungen.

Die Teilnehmer durften den Ölschiefer selbst untersuchen.

Im damals subtropischen Klima fühlten sich hier neben anderen Tieren auch Krokodile wohl. Lorbeerbäume waren hier heimisch. Heute ist die Grube Messel neben der Forschungstätigkeit ein Schutzraum für gefährdete Pflanzen.

 

Infobrief 41

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

mit unserem 41. Infobrief informieren wir Euch wieder über Inhalte unseres Treffens vom 18.02.17.

Einen großen Dank an das Vorbereitungsteam. Dieses Mal vertreten durch Sibylle, Ursula und Alwin.

Sibylle und Ursula lasen uns ein Essay der Journalistin Vera de Chalambert vor, die ihre Worte aus aktuellem Anlass zur Wahl von Donald Trump geschrieben hat.

Titel des Textes: Kali regiert Amerika.

Kali (Sanskrit, f., काली, kālī, wörtl.: „Die Schwarze“) ist im Hinduismus eine bedeutende Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung.

Die Natur ist uns ein „Lehrmeister.“ In ihr finden wir Fragen und Antworten für unser Leben.

In diesem Sinne gingen wir für eine Stunde in die Natur, um das eben Gehörte in uns wirken zu lassen, um evtl. Antworten oder Hinweise zu erhalten.

Z.B. Ein TN sah an einem Baum unendlich viele Pilze, die den Baum im Endeffekt zerstören werden. Dies war wie ein Sinnbild für den TN: Wenn Altes zusammenbricht, gibt es unendlich viel Zerstörung. Der Umbruch vom alten Mythos zu Neuem bringt eine lange Durststrecke mit sich. Zuerst einmal ist die Separation das Existentielle, bis es dann zu einem Bewusstsein, dass alles Eins ist, führt. Wir müssen lernen, auf diesem Weg keine schwierigen Gefühle auszulassen, sondern sie ganz zu fühlen.

Oder: Ein anderer TN sah die verfallenen Blätter, das Totholz. Für ihn war es ein Zeichen für das „Totholz“ in uns, z.B. negative Glaubenssätze.

Die Natur zeigt uns einen Weg zur Transformation.

Oder eine TN/ in, die durch die Zerstörung in der Natur den Schmerz über das Geschehen in der Welt spürt. Die weiß, dass die Haltung wichtig ist, um in die Liebe zu Allen und Allem zu kommen.

Dies waren nur wenige Beispiele der Erfahrungen der TN.

Danach fand eine tiefe Diskussion über den Text statt. Es gab sehr unterschiedliche Meinungen.

Nur einige Auszüge

Im Text von Eisenstein steht so ungefähr, dass wir durch Donald Trump einen Wolf im Wolfspelz haben und der Wolf im Schafspelzt abgewählt wurde. Sodass „der Wolf“ seinen dunklen Schatten ganz klar präsentiert. Dass es gut sein kann, dass die Schatten nicht durch ein „Mäntelchen“ verdeckt werden, sondern klar zutage treten.

Wie gehen wir nun mit den dunklen Schatten um? Wegschauen? Bewusst zum Licht gehen? Das Messer ziehen?

All dies sind keine Lösungen, sondern: Wir müssen bereit sein, in die Dunkelheit zu gehen. Wenn man sich von dunklen Gefühlen abschneidet, dann schneidet man sich von allen anderen Gefühlen ab.

Die Dunkelheit der Ohnmacht z.B. gilt es anzunehmen. Nicht in den Kampf gehen. Versuchen zu verstehen, woher die Dunkelheit kommt. Was ihre Ursache ist.

Menschen drücken sich in ihrer Not verschieden aus. Manche gehen aus Angst in die Macht.

Wenn wir bereit sind in Liebe in die Dunkelheit zu gehen, dann ist Wandlung möglich.

Es kamen Erinnerungen an die Nazi-Zeit hoch. Ängste—könnte eine solche Wiederholung durch Trump entstehen?

Der Unterschied zu damals: Damals war eine homogene Gesellschaft in Deutschland und heute ist hier eine bunte Mischung von Menschen die eine Wiederholung wahrscheinlich verhindern.

Immer wieder kam in der Diskussion durch, dass wir uns den schwierigen Gefühlen stellen müssen.

Dass wir bereit sein müssen in Liebe in die Dunkelheit zu gehen. Erst dann ist Wandlung möglich.

In Liebe in die Dunkelheit gehen. Sich dem stellen. Es annehmen. Das ist der Weg. Und dabei

in unserer Haltung Allen und Allem gegenüber liebend zu sein.

Ich möchte noch einmal betonen, dass dies nur eine kleiner Auszug aus den Mitteilungen und Diskussionen vom Kreis –Treffen ist und dies meine eigenen Wahrnehmungen sind. So, wie ich es gehört habe.

Es wäre gut, wenn man an den Kreis-Treffen persönlich dabei wäre, denn ich kann das Gehörte hier nur Bruchstückhaft wiedergeben.

Für mich selbst sind die Diskussionen im Kreis immer wieder Anregung nachzudenken, nachzuspüren, Hilfen den Text zu verstehen und evtl. meine innere Haltungen zu verändern. und dadurch einen neuen Blickwinkel zu bekommen.

Hildegard

Infobrief 40

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

aus dem nebeligen Odenwald senden wir Euch die besten Wünsche zu Weihnachten und zum

Neuen Jahr 2017.

Im 40. Infobrief informieren wir Euch über unser Treffen im Offenen Kreis am 17 Dezember 2016.

Mit Freude begrüßte Sibylle, neben den Mitgliedern, 3 neue Interessenten, die zum ersten Mal am Offenen Kreis teilnahmen.

Der Offene Kreis begann mit Denkminuten an Aleppo und deren Bewohner, die so großes Leid erdulden müssen und mit der inneren Bitte um Frieden in Syrien und in der Welt.

Danach war ein großes Bedürfnis da, die innere Betroffenheit über das aktuelle Geschehen mitzuteilen. So berichtete ein TN. z.B. von seinem Vater, bei dem, ausgelöst durch die Fotos aus Aleppo, eigene Kriegserinnerungen aus dem zweiten Weltkrieg auftauchen und der Schmerz ist für den Vater immer noch da…………….

TN erinnerten an unsere Mitverantwortung, indem Deutschland Waffenmaterial in Kriegsgebiete liefert. Es gibt da eine Karikatur— ein großes Schiff mit Waffenmaterial, das Richtung Kriegsgebiete steuert und ein kleines Mini-Boot, besetzt mit Flüchtlingen—, das den Wellen trotzt und in Gegenrichtung fährt. Das gibt zu denken………Oder?

Dieser Krieg blieb weiterhin Thema im Offenen Kreis. In der Zeitschrift Oya wurde die Frage gestellt, ob wir durch den Grashalm der Hoffnung, den wir immer wieder ergreifen, ungute Systeme aufrecht erhalten?

Trotzdem. Sibylle erinnerte daran, dass im Film Tomorrow, dem Film über Projekte der Nachhaltigkeit den wir beim letzten Treffen sahen, Einzelne unendlich viel bewirkt haben. Gibt das nicht Grund zur Hoffnung? Oder hindert uns die Hoffnung am Handeln? Und aus welcher Haltung gehen wir dann ins Handeln?

Wir beschäftigten uns weiterhin mit Fragen, die in der aktuellen Zeitschrift Oya gestellt wurden.

Dabei wurde uns bewusst wie sehr wir alle unser Denken und Fühlen auf das Mangelerleben ausrichten und wie wenig wir im Vertrauen zum Leben sind. Wie wenig Dankbarkeit wir leben im Gegensatz zu den Menschen in früheren Zeiten, die 1/10 ihrer Ernte als Dank an die Natur stehen ließen ( Wildbeutestand) oder die 1/10 ihrer Einnahmen für Menschen in Bedürftigkeit spendeten oder spenden.

Alwin las uns dazu einen Text aus dem Buch: Glenda Green.–Liebe und Bewusstsein.— S. 229-232 vor.Vom Garten Eden. Vom zehnten Baum, der prall gefüllt stehen bleiben durfte. Vom Symbol der Fülle.

Das Mangelerleben entspringt unserem Kopf. Der Glaube an den Mangel ist uns zur Gewohnheit geworden. Er erzeugt Kontrolle und Konkurrenzdenken.

Mangelerleben erzeugt Krieg—in uns—in der Welt. Sollten wir da nicht mit unserem inneren Frieden beginnen. Den Krieg, das Mangelgefühl, in uns selbst beenden?

Wenn wir uns der Fülle, der Dankbarkeit, dem spirituellen Wohlstand , der Nächstenliebe öffnen, wenn wir uns den wohltuenden Erfahrungen in der Natur, der Verbindung zur Natur öffnen ( der Grünkraft, laut Hildegard von Bingen) ,dann gewinnt unser Leben eine andere, positive Ausrichtung.

Wohltätigkeit und Nächstenliebe sind sichtbare Seiten unseres spirituellen Wohlstands. (Weihnachten?)

Dem Organisationsteam ganz herzlichen Dank, insbesondere an Sibylle, die das Treffen leitete.

Es entstand im Kreis ganz spontan das Bedürfnis 1 Std. in der Natur unterwegs zu sein.

Danach wurden noch organisatorische Fragen besprochen.

Hildegard

Ps: Für die Führung in der Grübe Messel—1 April 2017— sind noch Plätze frei. Anmeldung bei:

hildegard.hillenbrand@t-online.de