Einladung zum Mittwinterritual am 19. Dezember

Liebe Freunde des Kreis e.V.,
zum Ende des Jahres, in der Mitte des tiefsten Winters, in der dunkelsten Zeit, findet ein Lichterritual in unserem Gemeinschaftsgarten in Ernsthofen am Donnerstag, den 19.12. ab 17 Uhr ( für ca. Zwei Stunden) statt. Wir werden singen, still sein und uns am Feuer aufwärmen und eine Weile gemeinsam verweilen mit Punsch/Kinderpunsch.


Vollständig aufgelöst,
im Reich des Winters
vollzieht sich Wende,
entzündet sich ein Licht.
Vollständig aufgelöst,
im Reich des Winters
vollzieht sich Wende,
dies Licht bin ich.

(Ursula Seghezzi)

Bitte bringt Euch ein Glas mit einem Teelicht mit und eine Tasse für den Punsch!
Wir freuen uns darauf mit Euch, in diesem Winter, Lichter zu entzünden.
Eine stille Adventszeit wünscht Euch Euer Vorstand

Ernsthofener Garten
Anfahrt: In Ernsthofen wenn ihr von Ober-Modau kommt links abbiegen in Richtung Fischbachtal.
Erneut links abbiegen in den Reutersbergweg, dort parken und zu Fuss weiter.
Rechts in den Feldweg einbiegen und dem Bächlein folgen, der Garten ist auf der rechten Seite.

Infobrief 56

56. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 02.11.2019.

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Vor Beginn dieses Info- Briefes geht unser großer Dank an Sibylle und Beate. Ein ganzes Jahr lang haben sie uns durch Themen zum Medizinrad nach Ursula Seghezzi geführt. Sie sind mit uns unermüdlich in die Tiefen der Themen „eingetaucht“. Wir bekamen dadurch wertvolle Anregungen für unseren Lebensalltag. Ihnen ein dreifaches HIPP HIPP HURRAH!!!!! Danke euch beiden.

Unser Treffen heute handelte vom letzten Teil des Lebenskompasses. Im Medizinrad– Himmelsrichtung Norden—Ahnenwelt—Winter—Tod– Erde.

Die Natur lebt es uns vor. Auch wir werden am Ende wieder Erde sein. Das Lebensrad schließt sich. Für viele von uns Menschen ist der Tod ein heikles Thema. Wir klammern uns im Alltag an Materie fest und verschließen die Augen vor der Endlichkeit. Erich brachte seine persönliche Erfahrung ein. Seine Erkenntnis, den Tod als blanke Akzeptanz der Wirklichkeit zu sehen. Ohne Schnörkel. Mit dem Bewusstsein, dass es evtl. nicht weitergeht. Kein Toter kam zurück, um uns zu berichten. Wir wissen nicht, wie es nach unserem Ende sein wird.

Die Ausführungen nach Ursula Seghezzi , dargebracht von Sibylle und Beate, wurden immer wieder durch wertvolle Einwürfe der Teilnehmer ergänzt. Es entstand ein lebendiger Dialog.

Die letzte Lebensphase, der Übergang ins Unbekannte, braucht unsere zustimmende Haltung. Unser Vertrauen zum Weg ins Unbekannte, wird uns diesen Übergang erleichtern. Loslassen ist angesagt. Loslassen von unseren Eltern. Loslassen unserer Geschichte. Vieles muss verabschiedet werden.

Wichtig ist, dass wir erkennen, was uns bewegt und dass wir uns der großen Kraft des Ganzen anvertrauen können. In uns ist eine Lebenskraft, die wir nicht aus uns selbst hervorbringen. Die wir nur in uns hüten können. Nach Ursula Seghezzi haben alle Menschen Urvertrauen. Das Grundvertrauen jedoch sei manchen Menschen verloren gegangen. Es fehle diesen Menschen oft an Gelassenheit, an Entspanntheit.

Menschen ohne Grundvertrauen seien meist rastlos und unruhig. Sie hätten existentielle Angst. Sie könnten sich nicht hingeben, nicht tragen lassen vom Leben. Sie wären evtl. sogar innerlich erstarrt.

In Beziehung zur Natur kann man dieses Grundvertrauen wieder entwickeln.

Es ist wichtig, dass wir uns selbst annehmen. Dass wir unser gescheitert sein im Leben akzeptieren. Dass wir mit unseren Ahnen und unserer Lebensgeschichte in Frieden kommen. Beziehung zu den Ahnen kann uns helfen mit dem Jenseitigen in Berührung zu kommen. Ihre Bräuche können uns helfen. ( Z.B. Allerheiligen.—der Brauch, Gemüse auszuhöhlen, um an die Anderswelt der Verstorbenen zu erinnern). Ein Teil unserer guten Grundenergie kommt durch eine gute Beziehung zu unseren Ahnen. Wenn wir die Ahnen ablehnen, beschneiden wir unsere eigenen Wurzeln.

Tröstliche Bilder durch unser Ahnen laden uns ein, durchs Tor in die stillste Stille zu gehen. Zur Stille gehört auch der Schlaf. Im Lebenskompass nach Seghezzi gehört Schlaf zur jahreszeitlichen Verbindung Winter. Die Tage werden kürzer. Alles wird ruhiger. Die Natur zieht sich zurück um neue Kräfte zu finden. Schlaf dient uns Menschen als Regeneration für Körper, Geist und Seele. Er ist für uns absolut lebensnotwendig.

Es kam noch zur lebhaften Diskussion: —-Schulmedizin??? —-Wo ist die Grenze? —-Wo greifen wir zu viel in das Schicksal ein? —-Wie kann man Krankheit und Tod in Würde annehmen?

Mit der Frage: Wozu gehe ich über diese Schwelle, gingen wir für eine halbe Stunde, über eine Schwelle aus Rinde, in die Natur. (Das Überschreiten der Schwelle hilft uns, in einen anderen Seins Zustand zu gehen und darin bewusst bleiben zu können)

Nachgespräch: Gesprächsfetzen………..Farbe ist als Energie schwer zu verstehen, wenn man materiell orientiert ist…………..Das Unbekannte mit anderen Augen wahrnehmen……………Blätter im Wandel, die sich, obwohl schon fast abgestorben am Baum festklammern……………..Sterben muss ja nicht schwarz sein. Abgefallene Blätter sind oft schön bunt……………An den Bäumen hing oft ein Zehnt als übriger Rest……….

Danke noch mal an Sibylle und Beate.

Hildegard

Wichtig: Am Donnerstag 19.12.19. ab 17 00 Uhr ist im Ernsthofer Garten ein Lichterritual.

Infobrief 55

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.
Euch allen eine gute Herbstzeit.
Wie gewohnt informieren wir Euch über die Inhalte unseres letzten Treffens im Offenen Kreis Sibylle und Beate führten durch den Vormittag, Ihnen herzlichen Dank.

55.Infobrief

Unser Kreistreffen fand jahreszeitlich im Übergang vom Sommer zum Herbst statt, die Zeit vom 1.August (Schnitterinnenfest, Erntebeginn) über die Tag- und Nachtgleiche am 23. Sept, bis in den November. Nach den heißen, trockenen Sommermonaten mit Wachstum und Reife stecken wir nun im regennassen Oktober. Die sommerliche Hitze, die Wachstum und Reife befeuert, wandelt sich in die Qualität des Wassers: kühlend, fließend, lösend, in die Erde hineinsinkend, so wie sich im Herbst das Leben zunehmend in die Erde zurückzieht.
Ein Gelingen des dritten Lebensübergangs (die Jahre ab ca. 45 – zur
Beendigung des Berufslebens als Übergang und die Zeit danach als
Ältestenphase bis zum letzten Übergang dem Tod) wird ermöglicht durch
Innehalten, sich zurückziehen, regenerieren, ehrlicher Rückblick auf bisher Gelebtes und liebevolles Annehmen des eigenen Lebensweges. Die Bereitschaft zu Abschied zur rechten Zeit und Loslassen ermöglichen eine Neuorientierung.
Diese Qualitäten stehen im Widerspruch zu der Orientierung unserer
Gesellschaft auf unbegrenztes Wachstum, Ausdehnung und jugendliche Kraft. Dies spiegelte sich auch in unserem Austausch über unsere Erfahrungen wieder.
Wie schwer fällt es uns , eigene Bedürfnisse körperlich, emotional, seelisch
wahrzunehmen, wenn wir uns im „Hamsterrad“ der Erwartungen drehen. Es braucht ein Bewusstsein über den zyklischen Verlauf des Lebens, des Werdens und Vergehens und eine spirituelle Verbindung um sich abzugrenzen und eine gelungene Ältestenschaft zu entwickeln. Ein gelungenes Alter zeichnet sich u.a. aus durch Selbstannahme, Gelassenheit (Wer sich selbst lassen kann, kann auch andere lassen), leben im Moment, Annehmen von Abhängigkeiten (Lernen, nehmend zu geben).
Als eine besondere Qualität möchte ich hier das Bezeugen hervorheben. Die Unterstützung der jüngeren Generation nicht mehr so sehr in Tun, Bezeugen heißt, wahrnehmen ohne eigenes Eingreifen und dann Beglaubigen und Bestätigen des Wahrgenommen. Allein das Jüngere sich durch einen älteren Menschen interessiert und wohlwollend angesehen wissen, lässt sie aufrechter und aufrichtiger in der Welt stehen. Wir kennen diese Qualität aus der Visionssuchearbeit mit dem „Spiegeln“.
Auch in unseren Kreistreffen wurde die Entwicklung der Lebensphasen für mich dieses Mal besonders deutlich: die jüngere Generation wächst nach. Da Alwin verreist war, hat Andreas die Schwitzhütte geleitet und Beate war mit Nisha bis zum ersten Wasserguss mit in der Schwitzhütte. Ich verspürte große Dankbarkeit für Alwin und Marlene, die in ihrer Abwesenheit ihren wunderbaren Platz zur Verfügung stellen mit dem Vertrauen, dass alles gut gemeistert wird. Das ist für mich auch ein Beispiel für Bezeugen.
Mit diesen Themen innerlich bewegend, gingen wir auch in die Natur und
kehrten mit feinen Erlebnissen wieder in den Kreis.
Bei unserem nächsten Treffen im Dezember werden wir uns dem letzten
Lebensübergang, dem Tod und der Ahnenwelt zu wenden: die letzte große
Herausforderung zur Vollendung unseres Lebens.

Infobrief 54

54. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 10.08.2019.

Symbolische Mitte. Gestaltet von Sibylle und Beate.

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Euch eine gute Sommerzeit und insbesondere den Kindern einen guten Wieder- Einstieg in den Schulalltag oder in die Kita. (z.B. Nisha)!

Aus organisatorischen Gründen fand das Treffen bei Hildegard im Wohnzimmer statt. Ein Wohnzimmer-Kreis.

Thema war: Das Medizinrad nach Ursula Seghezzi.

Dieses Mal zum Thema: Sommer

Beate und Sibylle führten uns durch das Thema. Ihnen herzlichen Dank!

Die Sommerzeit beim Medizinrad nach Ursula Shegezzi dauert vom 1 Mai bis 1 August. Für Sommer steht die Farbe Rot, als Zeichen für Feuer und Sonnenkraft. (Diese Zeit ist nicht auf ein Alter beschränkt. Jederzeit im Leben kann man diese Phase durchleben) Das Ziel der Sommerzeit ist das Erlangen der Meisterschaft im Umgang mit der Welt. In dieser Zeit wird uns deutlich, welches Potential in unserem Inneren schlummert, wie wir dieses gestalten und zum Ausdruck bringen.

Wir erkennen, was in uns angelegt ist, was das Leben von uns will. ( Visionssuchen !!!)

Wir finden den Zugang zu uns selbst und zu dem, was unserem Wesen entspricht. Wenn sich mein inneres Lächeln einstellt, bin ich am richtigen Platz. Begeisterung und Genuss sollte Treibkraft allen Tuns sein. (Ohne Genuss werden unsere Handlungen zur Pflichterfüllung und es besteht die Gefahr des ausgebrannt Werdens)

Die Phase des Sommers bringt uns zum Kontakt mit uns selbst und der Welt.

Kernaufgabe dieser Zeit ist Sorge und Fürsorge für Andere und der Dienst am Ganzen. Dass ich mich nach außen verschenke, meine volle Kraft für das Ganze gebe, ohne mich zu verausgaben. (Selbstfürsorge ist dazu jedoch die Basis. Siehe z.B. Achtsamkeitskurse oder Buch von Wilhelm Schmied)

Dabei ist es eine Qualität, eine Feuerqualität, aushalten zu können, wenn noch keine Lösung in Sicht ist. Die Hingabe an die Welt zeigt sich in unserem praktischen Tun, in Verbindung von Verbindlichkeiten und Pflicht. Frau Seghezzi nennt es Rollenspiel. Welche Rolle habe ich in Gesellschaft oder Gemeinschaft?

Wie formt mich z.B. meine Rolle als Eltern?

Wenn ich meinen Platz einnehme, entwickeln sich Wachstum, Erdung und Standfestigkeit. Wichtig ist, dass ich die Führung für mich selbst übernehme, dass ich achtsam mit meinen Kräften bin, dass ich meine Kraft fühle. Es geht um alles womit wir innerlich konfrontiert sind, um unsere sexuelle Kraft, um Emotionen/ Gefühle, Gedanken, das Ego. Es geht darum, wie wir mit Allem in echten Kontakt kommen, dass wir lernen diese Kraft anzunehmen, zu führen, sozusagen zu zähmen und mit den daraus entstehenden Kräften zusammen zu arbeiten. Dann entwickelt sich Selbstgefühl.

Es ist gut der eigenen Kraft zu vertrauen, aber auch der Kraft Anderer.

Wir können mitfühlen mit Anderen, sollten aber auch Vertrauen in deren Kraft haben und nicht die Lösung für die Anderen suchen. Uns wird in der „Sommerzeit“ bewusst, „durch welche „Brille“ wir die Welt betrachten. Wir sprachen noch über Polarisierung ( Gegensätze ), das Trennende darin und die Auswirkungen auf unseren Alltag. (Die Welt mit ihren Polaritäten zu sehen hilft mir sehr, sie als Ganzheit zu sehen und zu verstehen/ Zitat Andreas Stachowiak)

Ekstase ist der Höhepunkt der Medizinrad-Sommerzeit.

Ekstase bedeutet im Sinne dieses Medizinrades: Sein Sein voll auskosten. (Ach wäre das schön, wenn man das könnte-oder?) Nach dieser intensiven Zeit berichtete uns Ursula von der Initiationsreise der jungen Frauen in die Toskana. Es war sehr beeindruckend, welche inneren Entwicklungswege diese jungen Frauen in der kurzen Natur-Zeit beschritten haben. Danke Ursula.

Da man bei Hildegard direkten Weges in die Natur eingeladen ist und die Sonne gerade zum Vorschein kam beschlossen wir, den Tag auf der Wiese vorm Haus, mit einer von Sibylle angeleiteten Meditation zu beenden.

(Ich muss gestehen, dass ich wenig verstanden habe, da mir der kraftvolle Wind in und um die Ohren pfiff.)

Wieder einmal erlebten wir eine wertvolle Zeit im Kreis.

Die „ angerissenen „Themen könnten weiter diskutiert werden.

Für das Protokoll—Hildegard

Danke Dir Beate, für Deine Ergänzungen zur Kraft-Zähmung.

Es grüßt euch, der Vorstand.

Infobrief 53

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Kreis e.V.,

am 4.5. fand die Mitgliedervollversammlung statt. Wir wollen Euch auf diesem Wege darüber informieren, dass der bisherige Vorstand auch wieder für das kommende Jahr gewählt wurde. Wir, dass sind: Hildegard Hillenbrand, Beate Telkemeier, Andreas Stachowiak und Andreas Telkemeier, nehmen unser Amt gerne an.

Im kommenden (Vereins-) Jahr möchte sich „Der Kreis“ vernetzen mit dem „Netzwerk Naturpädagogik Darmstadt e.V.“, so dass mehr Menschen von unserer Arbeit erfahren, insbesondere auch von den Initiationsreisen mit den jungen Frauen und Männern.

Im anschließenden Offenen Kreistreffen ging es weiter im Lebenskompass (nach dem Buch von Ursula Seghezzi) hinein in den Übergang ins Erwachsensein- in die Pubertät.

Wir sprachen über diesen fragilen Zustand, in welchem sich die jungen Menschen befinden, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind und wie hilfreich auch die Begleitung reifer Erwachsener und der Natur ist. Wie sie in all den Irrungen und Wirrungen den Jugendlichen Sinn schenken kann- Sinn, dass alles Schwierige am Ende dazu führt, mich selbst lieben zu lernen und dann darüber hinaus auch Dich, ein Du, die Welt lieben zu können.

Und indem wie unendlich schwer das ist, wenn junge Menschen zum ersten Mal ihre (und ihrer Eltern, der Menschheit) Unvollkommenheit sehen, sich wirklich selbst zu lieben. Und dass sie im Scheitern, dies zu schaffen, einer größeren Kraft begegnen können, in die sie eingewoben sind.

Außerdem sahen wir den kurzen Ausschnitt der Rede von Greta Thunberg bei der Goldenen Kamera Verleihung. Sie spricht zum Publikum, viele Stars.

In diesem Film wird deutlich, dass unsere ganze Gesellschaft sich noch immer in der Pubertät befindet (Haiko Nitschke nennt den Begriff „Pubertätsveteranen“)-

Wie berührend die Rede und die Handlungen von Greta und auch allen Schülern, welche wirklich im Herzen bewegt sind, auf die Straße zu gehen (Fridays for Future).

Wir danken unserem Vorbereitungsteam, besonders Sibylle und Beate, dass sie uns durch den Lebenskompass führen.

Wir wünschen Euch allen viele weitere lebendige Allwetter-Tage

Euer Vorstand

Infobrief 52

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,
heute senden wir Euch den 52. Infobrief zu mit dem Bericht über das letzte Kreistreffen vom letzten Samstag. Wir danken Erich herzlich für das Protokoll.
Außerdem möchte ich Euch auf eine Änderung der Zeit für die Mitgliedervollversammlung hinweisen. Am Samstag, den 4.Mai findet die Mitgliederversammlung  VOR dem Offenen Kreistreffen statt. Von 10 bis 11 Uhr.

Wir wünschen Euch allen einen fröhlichen, bunten Frühling und viele schöne Momente in der aufblühenden Natur,wir sehen uns bald, schon am 4. Mai,
Beate für den Vorstand

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,

wir grüßen Euch herzlich aus dem zauberhaften Frühling! Letzten Samstag hatten wir ein feines und sehr lebendiges Kreistreffen. Wir danken Sibylle und Beate für die Vorbereitung und dass sie uns durch das Offene Kreistreffen geführt haben.

Es folgt ein Protokoll von Erich.

Protokoll Kreis vom 30.3.2019

Im vorherigen Treffen im Januar haben wir begonnen über die Phasen im Lebenskompass (nach Ursula Seghezzi) zu sprechen.

Ursula Seghezzi hat das traditionelle Rad modifiziert, da in unserer Gesellschaft heute die Entwicklung der Persönlichkeit wichtig ist.

Das Thema an diesem Samstag war Frühling/ Kindheit:

1. Es geht in dieser Phase darum, sich in den Körper, in die Materie zu „inkarnieren“. Das bedeutet Neugier, die Welt entdecken, Staunen, Alles wie ein Schwamm aufsaugen. Ausprobieren, entdecken, Mut und Vertrauen. Das bedeutet auch durch Ängste gehen, aber sich immer wieder neu einlassen.

Eine grundsätzliche Naivität schafft auch einen Schutzraum für die Kinder und sie haben Eltern die diese „Hülle“ für sie schaffen. Von diesen und anderen lernen sie auch das Meiste durch Nachahmen.

Ihre Beeindruckbarkeit führt natürlich auch zu einem gewissen Gefühl des Ausgeliefertseins. Kinder leben zwischen den Welten und können nicht zurück. Sie müssen in dieser neuen Welt auch Gesetzmäßigkeiten und Grenzen kennen lernen. Weil sie die Stimmung der Eltern sehr fein aufnehmen sind auch die Eltern gefordert an sich zu „arbeiten“ .

Über ihr Körperwissen lernen sie hauptsächlich und hier hilft die Magie „Spielens“ besonders. Wenn sie fallen, stehen sie sofort wieder auf. („fröhliches Scheitern“ ) Sie leben eine ihnen innewohnende „kreative Phantasie“ aus (Gegenstände werden zu Tieren etc), sie sind auch „sprunghaft“, Bedürfnisse werden unmittelbar ausgedrückt.

2, Als Erwachsene durchlaufen wir auch immer wieder das „Medizinrad“.

Im Brauchtum wird durch Masken die überpersönliche Kraft des Wandels vom Winter zum Frühling ausgedrückt.

Die Voraussetzung ist dass wir in unsere „Kraft“ gekommen sind, dann fällt es uns auch leichter , wieder zu „spielen“ und Schöpfer unseres Lebens zu sein. Unser Bewusstsein führt dazu, dass wir uns nicht in dieser spontanen Seinsqualität verlieren. Wir gehen anders als Kinder mit den äußeren Regeln um („den Drachen zähmen“) Das erwachsene Spiel ist ein „Improvisationsspiel“, wir versetzen uns wieder in den Zustand, „keine Ahnung zu haben. Beim „Brainstorming“ werten wir jedoch dann aus.

Die Frage lautet: „Wie und wo lebe ich die Qualität des „Inneren Kindes?“ Wir sehnen uns danach, den unverletzten Seelenkern in uns freizusetzen. Das geschieht durch Vertrauen /Spontanität, durch ein „Ja“ zum Leben, wie es ist.

So können wir auch neu mit Peinlichkeiten, „Blamagen“ und „Scheitern“ besser und wertfreier umgehen lernen. Die Botschaft „du darfst frei sein!“ lässt uns auch „heftige Stürme“ gut zu durchleben.

Die „alte“ Art mit allem Neuen umzugehen, ist die Sturheit, das „Festhalten am Bekannten“, das zu Ego und Machtwünschen führt.

Beate liest einen Ausschnitt über die „kulturelle Entgleisung“ vor, in dem die heutigen auf Leistung und „Entwicklung getrimmten Erziehungsvorstellungen und Werte in Frage gestellt werden.

Wir gehen 45 Minuten in die Natur und haben die Aufgabe, mit der Einstellung der Kinder heran zu gehen und sowohl für dieses Gefühl als auch für die Wahrnehmung der „Beschränkung“ einen Gegenstand mit zu bringen. Es folgt eine sehr lebendige Runde, wo wir über unsere Erfahrungen berichten.

Wir danken Dir, Erich, für das Verfassen des Protokolls!

Und wünschen Euch allen noch weitere gute Frühlingstage,

Euer Vorstand

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebes Vereinsmitglied,

wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

am Samstag, den 4.5. von 13 bis 14 Uhr- im Anschluss an das Treffen im Offenen Kreis bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Dank

2. Bericht über die Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten

3. Bericht des Kassenprüfers

4. Entlastung des Vorstandes

5. Diskussion

6. Wahl des Vorstandes

7. Nächste Vereinsaktivitäten

8. Verschiedenes

Wir freuen uns sehr auf Euch und grüßen ganz herzlich.

Euer Vorstand: Hildegard Hillenbrand, Beate Telkemeier, Andreas Stachowiak, Andreas Telkemeier

Infobrief 51

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.


Anbei unser 51. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 23.02.2019.

Wir hatten gestern ein Treffen in sehr kleinem Kreis.

Ich möchte Euch zu Beginn dieses Briefes einen Auszug aus einer Mail von Sibylle einfügen, die sie an die Birkengemeinschaft/Neutsch schrieb und die gut wiedergibt, wie es uns bei diesem Treffen erging.

Wir fanden uns in einem kleinen, vertrauten Kreis, den ich als sehr tief und heilsam erlebt habe –  wie immer, wenn wir uns mit den Themen, die uns bewegen, mit der Weisheit der Natur verbinden. Heute hatte auch Schwäche und das Kranksein darin seinen Platz. Unser Thema im Lebenskreis war der Übergang der Geburt – jahreszeitlich vom Winter  in die Frühlingsenergie und was es braucht, für ein gutes Gelingen. Alles Leben entsteht und wächst aus dem stillen, tiefen Raum – der Winterzeit, die wir in unserer Welt gerne vermeiden oder verkürzen würden. Es ist auffallend, dass in diesem Jahr bei vielen die Kraft für die Frühlingsenergie noch nicht da ist.  In diesem Sinne wünsche ich allen Kranken eine heilsame Auszeit und gutes Kräfte sammeln.

Da einige beim letzten Mal nicht da waren, gab Sibylle noch einmal eine Einführung ins Medizinrad nach Ursula Seghezzi. Danke Dir Sibylle. Du kamst, obwohl Du krank warst!

(Buchtitel: Kompass des Lebens—Naturmystik)

Im Unterschied zu dem uns bekannten Zyklus des Medizinrades, bezieht sich Frau Seghezzi in ihren Auslegungen insbesondere auf unsere Geschichte, unsere Tradition, die Übergänge in den einzelnen Lebensphasen und die Entwicklung unsrer Individualität.

Heute haben wir uns mit dem ersten Teil des Lebensrades, mit der Geburt, beschäftigt.

Danke Dir Beate für Deine Einführung.

Ich kann nicht alles wiedergeben. Dies würde den Rahmen hier sprengen. Nur so viel:

Beate „gab“ uns ein Bild.

Stellen wir uns einen Keim vor, der durch die Erde stoßen will und es noch nicht gleich schafft. Zuerst muss er noch mehr Wurzeln bilden, um zur Kraft zu kommen, damit er endlich zum Licht durchzustoßen kann.

Solche Grenzen, bei Beates Bild z. B. die Erde, nennt Frau Seghezzi Stachel. Dies ist ein Begriff aus der chinesischen Medizin.

Wie wir auf die Welt kommen, beeinflusst unser ganzes Leben. Wir alle haben bei unserer Geburt oder auch später, Stacheln— im Sinne von Frau Seghezzi— erlebt.

Aber in jedem Stachel liegt auch ein Potential, das sich entfalten darf.

Beate stellte uns die Fragen:

  • Wie war Dein Ankommen in der Welt?
  • Wie wurde der Aspekt Deiner Seele berücksichtigt?
  • Warst Du gewollt und willkommen?

Es gab nun Raum darüber zu reden, aber nicht im Sinne von:— „ Ach ich arme Sau, wie ging es mir schlecht“—, sondern im Sinne von: –Welches Potential ist für Dich persönlich aus diesen Verletzungen, Traumata, dem Unwillkommen sein oder Willkommen sein entstanden?

Diese Runde war sehr tief, vertraut und berührend. Weil wir nichts überdecken wollten beschlossen wir, den Kreis heute an dieser Stelle zu beenden.

Die Aufgaben die uns Beate auf dem Weg in die Natur mitgeben wollte, gab sie uns mit nachhause, sodass sie jeder für sich alleine durchführen kann.

Naturaufgabe zum Thema: Geburt in die Welt/Weltbezug:

Geh über eine Schwelle. (Stock, Blätterreihe Blüten o.ä.)

Geh mindestens eine halbe Stunde in extrem langsamem Schritt. Geh wenn möglich, barfuß. Setze im Zeitlupentempo Fuß vor Fuß. Verweile zwischendurch. Schließe gelegentlich die Augen, die Ohren. Wie nimmst Du Deine Welt wahr?

Wie nimmst du Deinen Körper wahr?

Deine Seele?

Geh über die Schwelle zurück.

Auch Nisha hat es gut gefallen. Sie hat mit ihrem Papa auf den Schaumstoffmatten Absturz der Tiere in die Schluchten und großer und kleiner Elch gespielt.

Ich habe dem „Drama“ gerne zugesehen!

Nun wünsche ich Euch Allen einen wunderbaren Frühling. Wünsche Euch, dass es nur nachts regnet und am Tag immerwährend die Sonne warm vom Himmel scheint.

Unser nächstes Treffen ist am 30 März. Gäste sind willkommen

Hildegard

Ps: Beate übte mit uns zwei neue Lieder ein, die wir beim nächsten Treffen erneut „schmettern“ werden.

Vielen Dank, Beate.

Infobrief 50

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,
wir grüßen Euch alle ein letztes Mal in diesem Jahr mit dem 50. Infobrief des letzten Offenen Kreistreffens am Samstag, den 8.12.2018 Danke Dir, liebe Hildegard, dass Du ihn geschrieben hast!

Wir wünschen Euch in der dunkesten Zeit des Jahreskreises, dass ihr Euch verbunden fühlt mit dem stillen inneren Licht, und dass wir uns auch im neuen Jahr im „Kreis“ wieder sehen.

Es grüßt Euch herzlich Euer Vorstand

*Außerdem möchten wir Euch auf eine Veranstaltung hinweisen, auf die uns Olaf,ein langjähriges Mitglied aufmerksam gemacht hat. Er hat uns gebeten, diese weiterzuleiten.Vielen Dank für die Info!

TRANCE TANZ KONZERT 
mit Herman Kathan´s – BUSCHWERK

Musik, die mehr hergibt, als lediglich Töne! Rhythmen, die nicht nur grooven, sondern den Körper bis zu den Haarwurzeln pulsieren lassen! So definieren die Busch-Werker Musik. Bei diesem Trance-Tanz-Event trommeln die fünf Musiker inmitten der Tanzenden. Mit ihren speziellen Rhythmen begleiten sie die Teilnehmer zu inneren Räumen. Die kraftvollen Rhythmen können schlummernde Kräfte aktivieren. Oft führen sie auch an Orte innerer Stille. Die Tiefe des Erlebens wird von den Teilnehmern, ob mit oder ohne Vorerfahrung, selbst reguliert. Das Trance-Tanz-Konzert ist ein besonderes Erlebnis von etwa zwei Stunden. Das spezielle Setting, zwischen Konzert und Ritual, schafft eine Atmosphäre, in der es möglich ist, sich zusammen mit den anderen Tänzer/Innen in einen Trancezustand „hinein zu drehen“. Die geschützte Atmosphäre der Veranstaltung sorgt für ein Umfeld, in dem die Tanzenden sich ihrem Erleben hingeben können. BUSCH-WERK, das sind: Herman Kathan, Norbert Schubert, Tiemo Feldmann, Dirk Friederich, Stephan Frommherz „Die Bandbreite schwankt zwischen mythischer Trance, erdverbundener Ursprünglichkeit und modernen Dance-floor-Grooves.“ (Schwäb.Post, 06.04.04)
Trance-Tanz-Konzert am 2. Oktober 2019 in Mannheim, Trommelpalast. Vor 19 Uhr da sein! Turbinenstr. 1-3 (Alstom Tor 7b)
68309 MA-Käfertal
Beginn: 19 Uhr 
Einlass ab 18 Uhr (Achtung: Einlass nur bis spätestens 19:00 Uhr möglich!)
Eintritt: 21,- € / VvK 18,- €
Reservierung: tickets@trommelpalast.de

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Anbei unser 50. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 08.12.18.

Ja ihr lest richtig. Dies ist ein Jubiläumsbrief. Der erste Brief erschien im September 2008.

(Herrjeh, wie die Zeit vergeht……….)

Euch ein besinnliches, freudbringendes Weihnachtsfest und einen „ guten Rutsch“ ins Neue Jahr 2019.

Die anwesenden Mitglieder haben einstimmig zugestimmt, dass bei unserem ersten Treffen im Neuen Jahr 2019 (Termine werden noch bekannt gegeben), die nächste Mitgliederversammlung stattfindet.

Nun der Versuch eines Einblicks zum Treffen im „Offenen Kreis“.

Organisiert haben ihn Sibylle, Ursula und Alwin. Ihnen herzlichen Dank.

Zu unserer großen Freude haben sich Andrea und Nico unserem Kreis angeschlossen, sodass in Zukunft unsere Kreis-Treffen mit wunderbarem Gesang und gemeinsamem Singen bereichert wird.

Heute lernten wir ein indisches Lied. Kali Durgae………..

Und mit Gitarrenbegleitung und der schönen Stimme von Andrea, war dies einfach nur schön !!!!

Medizinrad

Buchtitel: Kompass des Lebens

Von: Ursula Seghezzi

Beate hat dieses wertvolle Buch entdeckt und Sybille stellte es uns vor.

In der heutigen Zeit haben sich die Kernweisheiten des Medizinrades verändert. In diesem Buch wird eine neue Sicht auf das Medizinrad vorgestellt.

Sibylle hatte dazu ein gutes Schaubild angefertigt.

Kommentar von Alwin: „ Wie gut Sibylle, dass Du nun in Rente bist“……..

Ja unsere „Jungrentnerin“ hatte sich gut vorbereitet und war für alle Fragen gerüstet. Danke!

Das Medizinrad ist ein Rad der Kraft, die sich verbindet mit den Kräften der Natur. Das Rad zeigt eine zyklische Bewegung, so wie ja auch unser Leben in zyklischen Kreisen verläuft.

Die energetische Bewegung:

Frühling-—Süden (weiß) Kinder—-auftreibende Kraft…………

Sommer-—-Osten ( rot) Erwachsenenwelt—-Energie feurig……….

Herbst-——Westen (blau) Ältesten—-sinkende Bewegung—ausdehnende Bewegung

Winter-——Norden (schwarz)Ahnenwelt—Energie zieht sich zurück—ins Innerste gehen ( spirituell)—Tod

Dazwischen gibt es und braucht es Phasen des Übergangs.

So ist z.B. eine wichtige Phase, die Phase vom Kind zum Erwachsenen— die Pubertät. Hier leisten die Mentoren ihre wichtige Arbeit, den Jungen Menschen bei den Initiationsreisen dazu zu verhelfen, ihren Weg in die Erwachsenenwelt zu finden.

Weitere Infos Zum Medizinrad erhalten wir im Jahreszyklus der nächsten Kreis-Treffen.

Alwin leitete danach für uns eine Yoga Übung —die Asanas—an. Danke!!!!

Jetzt folgte ein Film;

Human Flow Film von Ai WeiWei

Der Künstler und Aktivist Ai Weiwei zeigt die Folgen der Flüchtlingskrise und ihr enormes Ausmaß. Dazu reiste er mit einigen Kameramännern in ganze 23 Länder, sprach mit den Menschen und lernte ihre Schicksale auf einfühlsame Weise kennen. Der Film zeigt einen Einblick in die menschlichen Tragödien und das Ausmaß der Flüchtlingskrise.

Wir hatten keine Zeit mehr über den Film zu sprechen und möchten dies beim nächsten Treffen nachholen. Der Film macht sehr betroffen. Manchmal leben Flüchtlinge bis zu 26 Jahren in diesen Lagern. Manchmal sind die Lager für die Menschen eine Sackgasse. Sie können nicht mehr zurück aber auch nicht weiter, wenn Zäune dies verhindern. Die Not ist sehr groß!

Ursula hat den Film mitgebracht. Danke.

Nun möchte ich schließen. Ich kann ja immer nur einen schmalen Einblick in den Ablauf des Treffens geben.

Euch eine gute Zeit

Hildegard