Infobrief 43

43.Infobrief

Am 26.August fand das letzte Offene Kreistreffen statt.

Wir danken Sibylle und Andreas sehr, dass sie uns mit zwei spannenden Themen durch den Tag geführt haben.

Aufgrund einer akuten Borrelioseinfektion hat Sibylle sich intensiv mit Behandlung und Heilmöglichkeiten dieser zunehmenden Infektionserkrankung befasst.  Sie fand in dem Buch des Ethnologen Wolf-Dieter Storl, einen großen Fundus an Wissen über die Entstehung, Gründe für zunehmende Verbreitung und Verlauf dieser Erkrankung, sowie alternative Heilmethoden aus unterschiedlichen Heilungstraditionen und aktuellen Erkenntnissen. Zahlreiche, auch bei uns wachsende immunstärkende Pflanzen werden in ihrer Wirkung und Anwendungsweise vorgestellt. Als besonders wirkungsvoll entdeckte Wolf-Dieter Storl die distelähnliche Karde, deren Wurzeltinktur die von der Borreliose verursachten Gifte aus dem Körper heraustreibe.

.Die durch Zecken übertragene Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die jedes Organ befallen  und jedes Symptom vortäuschen kann.  Die cleveren Bakterien sind in  der Lage, sich dem Abwehrsystem zu entziehen und Antibiotika auszutricksen. Die Ausweitung der Resistenzen gegenüber Antibiotika bringen die Schulmedizin zunehmend an ihre Grenzen. Wolf-Dieter Storl hat aufgrund eigener leidvoller Erfahrung mit der Borrelioseinfektion für sich einen Heilungsweg gefunden und konnte sich dabei auf sein umfangreiches Wissen über Pflanzen und ihre Heilkräfte stützen. Aus eigener Erfahrung teilt er die Überzeugung der endogenen Völker, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. In einem geschichtlichen Rückblick führt Wolf- Dieter Storl aus, dass im 16. Jahrhundert in Europa bisherigen pflanzlichen Heilmethoden gegenüber der Volksseuche Syphilis nicht wirkten. Die Menschen wandten sich von der Pflanzenmedizin ab und begannen Krankheiten mit „Gegengiften“, z.B. Quecksilber zu bekämpften.

„Es war vor allem die Angst vor der Syphilisspirochäte, welche die Forschung zu der vermeintlichen Wunderwaffe Antibiotika und dem Wahntraum eines krankheitsfreien Daseins der Menschheit führte. Und wiederum ist es ein Spirochäte, die Borrelie,  die nun das Ende des Antibiotikazeitalters einläutet und uns zur Vertiefung unseres Wesens ruft.  Es ist wieder Zeit zu den Heilpflanzen zurückzukehren.“

Das zweite Thema, welches uns an diesem Tag beschäftigte, war das Thema Humus. Andreas stellte uns das Buch „Die Humusrevolution“ von Ute Scheub und Stefan Schwarzer vor. Er gab uns einen Einblick in den Aufbau und die Erhaltung unseres wertvollen Bodens. Ein ganz lebendiges Netzwerk, welches nur einen geringen Teil von der Erdschicht ausmacht und durch die moderne Landwirtschaft und unsere Lebensweise überall zerstört wird- und somit auch unsere Lebensgrundlage. Lebens-Grundlage.

In den kommenden Kreistreffen wollen wir noch weiter in das Thema Humus einsteigen und erfahren, was es mit der Humus“Revolution“ auf sich hat.

Es war wieder einmal an ganz lebendiger Tag und wir gingen mit neuen Einsichten unserer Wege.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 11.11.2017

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebes Vereinsmitglied,

wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

am Samstag, 11.November 2017 um 13 Uhr am Ende des Treffens im Offenen Kreis

wie gehabt bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Dank

  2. Bericht des Rechners

  3. Bericht das Kassenprüfers

  4. Rückblick über Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten (2016/2017)

  5. Entlastung des Vorstands

  6. Raum für Diskussion

  7. Wahl des neuen Vorstands

  8. Nächste Vereinsaktivitäten

  9. Bericht der Initiationsreisen 2017

  10. Verschiedenes

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

Euer Vorstand

Hildegard, Beate, Andreas S. und Andreas T.

Infobrief 42

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Euch allen eine gute Sommer- und Urlaubszeit, in der ihr hoffentlich Lese-Zeit für unseren 42. Info-Brief findet. Wir informieren Euch über Aktuelles und unser Treffen im „Offenen Kreis“ am 15.07.17.

Einen großen Dank an Alwin und Beate, die den Nachmittag vorbereitet und geleitet haben.

Hier zuerst aktuelle wichtige Infos:

Die Mentorinnen der Initiationsreise Roots § Wings sind schon unterwegs in die Toskana.

Am Montag werden sie vier junge Frauen in Empfang nehmen, um mit ihnen gemeinsam den Initiationsweg zu gehen.

Die Mentoren der Initiationsreise Feuer § Wasser fahren nächste Woche nach Schweden und nehmen am 23 Juli neun junge Männer für den gemeinsamen Initiationsweg in Empfang.

Innerhalb der Initiationsarbeit sind die jungen Menschen mehrere Tage alleine in der Wildnis. Die letzte Nacht dieser Solo-Tage ist die wichtigste Nacht—die Visionsnacht—.

Hier brauchen die jungen Menschen unsere Unterstützung, indem wir energetisch– mit unserem Herzen– bei ihnen sind und sie dadurch begleiten.

Junge Frauen:

Visionsnacht: Di. 25.07.17. auf Mi. 26.07.17.

Junge Männer:

Visionsnacht Mo.31 07.17. auf Di. 1.08.17.

DANKE !

Unsere Themen im „Offenen Kreis“ am 15.07.17.

Alwin brachte uns einen Zeitungsausschnitt aus dem DA Echo mit ( Die.11.07.17). Darin wird berichtet:

Der elf Monate alte Charlie Gard, hat eine schwere Erbkrankheit. Er zeigt keine Anzeichen einer normalen Hirnfunktion, wie Reaktionsfähigkeit oder Weinen. Er ist auf künstliche Beatmung angewiesen, kann Arme und Beine nicht bewegen, ist von Geburt an taub und hat epileptische Störungen. Die Eltern von Charlie Gard haben 1,5 Millionen € gesammelt, um ihr Kind zu einer experimentellen Therapie in die USA bringen zu können. Sie verloren mit ihrem Wunsch bereits durch alle Instanzen hindurch. Aber nun soll der Fall noch einmal neu aufgerollt werden. Neue Expertengutachten, geben nach Aussage der Mutter eine zehnprozentige Chance auf einen Behandlungserfolg.

Im Kreis sind wir auch zusammen, um uns durch Anregungen, Informationen und Diskussionen über unsere eigenen Wertvorstellungen, aber auch der Werte in der Welt, klarer zu werden, um sie in unserem Alltag zu leben und gut an nachfolgende Generationen weitergeben zu können.

Wir fragten uns nun: Wie stehen wir zur Entscheidung der Eltern, ihr Kind behandeln lassen zu wollen, obwohl die Gerichte anders entschieden haben?

Hier einige Stichpunkte aus der nachfolgenden Diskussionsrunde:

  • Sollen Maschinen dafür sorgen, dass wir ewig leben? Wo ist da die Grenze?

  • Die Frage an jeden Einzelnen von uns: Habe ich die Kraft zu gehen?

  • Der Tod ist unausweichlich, er gehört zum Leben dazu.

  • In unserer Gesellschaft müssen wir den positiven Umgang mit dem Sterben wieder lernen.

  • Das Leben bestimmt, wann man kommt und wann man geht.

  • Die Gesetze der Natur sind in unsere Gesellschaft teilweise außer Kraft gesetzt. So gibt es z.B. für den Zeitpunkt der Geburt eines Kindes „Wunschkaiserschnitttermine.“

  • Der Fortschritt ist auf Machbarkeit und nicht auf Lebenskreislauf ausgerichtet.

  • Viele Eltern sind bei Früh und Totgeburten sehr alleine gelassen.

  • Die Eltern des kleinen Charlie brauchen Hilfe, um ihr Kind loslassen zu können.

  • Die Eltern des kleinen Charlie sind im Kampf, weil sie ihren Schmerz nicht nehmen können.

Der Tenor dieser Diskussionsrunde war, dass man den Eltern helfen sollte, dass sie die Seele ihres Kindes gehen lassen können. Es war für uns alle nachvollziehbar, wie schwer die Entscheidung für die jungen Eltern sein muss.

Papst Franziskus sagte dazu: DA Echo ( 11.07.17): —-er bete für die Eltern und hoffe, dass ihr Wunsch, Charlie zu begleiten, nicht missachtet werde.

Beate leitete nach dieser intensiven Diskussion, im schönen Garten von Neutsch, eine Achtsamkeitsübung aus dem Buch: Garten der Achtsamkeit an.

Wie bei einer Zen Meditation schritten wir, innerlich einen Text sprechend, und bewusst ein und ausatmend, ¼ Std. lang, sehr langsam, durch den Garten.

Diese Übung hat JEDEM gut getan.

Text: Ich setze die Sohle auf den Boden (einatmen)

und berühre die Erde.

In dieser Gemeinschaft (ausatmen)

findet meine Seele (einatmen)

einen wahren Freund. (ausatmen)

Alwin hatte danach noch einen kommentierenden Text aus den Newslichtern, zu den gewalttätigen Unruhen gegen den G 20 – Gipfel (7/8 Juli 2017), dabei.

Auch hier die anschließende Frage, wie stehen wir zu diesen Protesten, zu dieser Gewalt?

Hier Einige Kommentare aus der Gesprächsrunde:

  • Gewalt gegen Gewalt, da verhindert man Gewalt nicht.

  • Oft wir ein Schuldiger gesucht, anstatt zu schauen, wo das System nicht in Ordnung ist.

  • Wenn jeder protestierende Mensch fähig gewesen wäre, seine eigene Wut, seine eigene Verletzlichkeit, in sich zu halten und nicht auszuagieren, dann hätte diese Gewalt verhindert werden können.

  • Der verstorbene Samuel Widmer sagte einmal.- „Wir sollten eine Sackgasse der Gefühle werden, die Gefühle in uns halten. Bei uns lassen -.“

  • Wir selbst, können in unserem Alltag, im Umgang mit unseren persönlichen Beziehungen üben, alle Gefühle in uns zu halten. Nicht zu agieren. Nicht in Angriff zu gehen. Die Ohnmacht, die Verletzlichkeit, die Traurigkeit, die Wut innerlich zu nehmen.

Dies können wir tagtäglich gegen Gewalt tun. In kleinen Dingen, die wir in uns ändern, beginnen wir die Welt zu ändern.

Natürlich tauchte in diesem Zusammenhang der Name von Charles Eisenstein auf, der in seinem Buch- Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich– aufzeigt, dass der alte Mythos im Verschwinden begriffen ist und der neue Mythos noch nicht integriert ist.

Beate las uns Auszüge aus seinen Kapiteln: Rechtschaffenheit und dem Kapitel Psychopathie vor.

Viele Beziehungen zu den heutigen Themen waren zu erkennen. Eisenstein hat uns da viel zu sagen.

Deshalb wollen wir uns beim nächsten Kreis- Treffen, (26.08.17. -10 00 Uhr bis 14 00 Uhr) mehr damit beschäftigen.

Für mich war es wieder einmal ein sehr wertvoller Kreis!

Für das Protokoll

Hildegard

Ausflug in die Grube Messel

Ein interessanter Ausflug in die Vergangenheit….

Der Modautaler Verein der Kreis e.V.nahm am Samstag. 01.04.17. an einer zweistündigen Führung durch die Grube Messel teil, die von dem Diplom-Geologen Mike Walker geleitet wurde.

Er führte uns in die Zeit vor 48 Millionen Jahren zurück.

Algenablagerungen, Ölschiefer, Fossilienfunde, Urpferdchen und der Primat Ida, sind nur einige Stichpunkte seiner sehr interessanten Ausführungen.

Die Teilnehmer durften den Ölschiefer selbst untersuchen.

Im damals subtropischen Klima fühlten sich hier neben anderen Tieren auch Krokodile wohl. Lorbeerbäume waren hier heimisch. Heute ist die Grube Messel neben der Forschungstätigkeit ein Schutzraum für gefährdete Pflanzen.

 

Infobrief 41

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

mit unserem 41. Infobrief informieren wir Euch wieder über Inhalte unseres Treffens vom 18.02.17.

Einen großen Dank an das Vorbereitungsteam. Dieses Mal vertreten durch Sibylle, Ursula und Alwin.

Sibylle und Ursula lasen uns ein Essay der Journalistin Vera de Chalambert vor, die ihre Worte aus aktuellem Anlass zur Wahl von Donald Trump geschrieben hat.

Titel des Textes: Kali regiert Amerika.

Kali (Sanskrit, f., काली, kālī, wörtl.: „Die Schwarze“) ist im Hinduismus eine bedeutende Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung.

Die Natur ist uns ein „Lehrmeister.“ In ihr finden wir Fragen und Antworten für unser Leben.

In diesem Sinne gingen wir für eine Stunde in die Natur, um das eben Gehörte in uns wirken zu lassen, um evtl. Antworten oder Hinweise zu erhalten.

Z.B. Ein TN sah an einem Baum unendlich viele Pilze, die den Baum im Endeffekt zerstören werden. Dies war wie ein Sinnbild für den TN: Wenn Altes zusammenbricht, gibt es unendlich viel Zerstörung. Der Umbruch vom alten Mythos zu Neuem bringt eine lange Durststrecke mit sich. Zuerst einmal ist die Separation das Existentielle, bis es dann zu einem Bewusstsein, dass alles Eins ist, führt. Wir müssen lernen, auf diesem Weg keine schwierigen Gefühle auszulassen, sondern sie ganz zu fühlen.

Oder: Ein anderer TN sah die verfallenen Blätter, das Totholz. Für ihn war es ein Zeichen für das „Totholz“ in uns, z.B. negative Glaubenssätze.

Die Natur zeigt uns einen Weg zur Transformation.

Oder eine TN/ in, die durch die Zerstörung in der Natur den Schmerz über das Geschehen in der Welt spürt. Die weiß, dass die Haltung wichtig ist, um in die Liebe zu Allen und Allem zu kommen.

Dies waren nur wenige Beispiele der Erfahrungen der TN.

Danach fand eine tiefe Diskussion über den Text statt. Es gab sehr unterschiedliche Meinungen.

Nur einige Auszüge

Im Text von Eisenstein steht so ungefähr, dass wir durch Donald Trump einen Wolf im Wolfspelz haben und der Wolf im Schafspelzt abgewählt wurde. Sodass „der Wolf“ seinen dunklen Schatten ganz klar präsentiert. Dass es gut sein kann, dass die Schatten nicht durch ein „Mäntelchen“ verdeckt werden, sondern klar zutage treten.

Wie gehen wir nun mit den dunklen Schatten um? Wegschauen? Bewusst zum Licht gehen? Das Messer ziehen?

All dies sind keine Lösungen, sondern: Wir müssen bereit sein, in die Dunkelheit zu gehen. Wenn man sich von dunklen Gefühlen abschneidet, dann schneidet man sich von allen anderen Gefühlen ab.

Die Dunkelheit der Ohnmacht z.B. gilt es anzunehmen. Nicht in den Kampf gehen. Versuchen zu verstehen, woher die Dunkelheit kommt. Was ihre Ursache ist.

Menschen drücken sich in ihrer Not verschieden aus. Manche gehen aus Angst in die Macht.

Wenn wir bereit sind in Liebe in die Dunkelheit zu gehen, dann ist Wandlung möglich.

Es kamen Erinnerungen an die Nazi-Zeit hoch. Ängste—könnte eine solche Wiederholung durch Trump entstehen?

Der Unterschied zu damals: Damals war eine homogene Gesellschaft in Deutschland und heute ist hier eine bunte Mischung von Menschen die eine Wiederholung wahrscheinlich verhindern.

Immer wieder kam in der Diskussion durch, dass wir uns den schwierigen Gefühlen stellen müssen.

Dass wir bereit sein müssen in Liebe in die Dunkelheit zu gehen. Erst dann ist Wandlung möglich.

In Liebe in die Dunkelheit gehen. Sich dem stellen. Es annehmen. Das ist der Weg. Und dabei

in unserer Haltung Allen und Allem gegenüber liebend zu sein.

Ich möchte noch einmal betonen, dass dies nur eine kleiner Auszug aus den Mitteilungen und Diskussionen vom Kreis –Treffen ist und dies meine eigenen Wahrnehmungen sind. So, wie ich es gehört habe.

Es wäre gut, wenn man an den Kreis-Treffen persönlich dabei wäre, denn ich kann das Gehörte hier nur Bruchstückhaft wiedergeben.

Für mich selbst sind die Diskussionen im Kreis immer wieder Anregung nachzudenken, nachzuspüren, Hilfen den Text zu verstehen und evtl. meine innere Haltungen zu verändern. und dadurch einen neuen Blickwinkel zu bekommen.

Hildegard

Infobrief 40

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

aus dem nebeligen Odenwald senden wir Euch die besten Wünsche zu Weihnachten und zum

Neuen Jahr 2017.

Im 40. Infobrief informieren wir Euch über unser Treffen im Offenen Kreis am 17 Dezember 2016.

Mit Freude begrüßte Sibylle, neben den Mitgliedern, 3 neue Interessenten, die zum ersten Mal am Offenen Kreis teilnahmen.

Der Offene Kreis begann mit Denkminuten an Aleppo und deren Bewohner, die so großes Leid erdulden müssen und mit der inneren Bitte um Frieden in Syrien und in der Welt.

Danach war ein großes Bedürfnis da, die innere Betroffenheit über das aktuelle Geschehen mitzuteilen. So berichtete ein TN. z.B. von seinem Vater, bei dem, ausgelöst durch die Fotos aus Aleppo, eigene Kriegserinnerungen aus dem zweiten Weltkrieg auftauchen und der Schmerz ist für den Vater immer noch da…………….

TN erinnerten an unsere Mitverantwortung, indem Deutschland Waffenmaterial in Kriegsgebiete liefert. Es gibt da eine Karikatur— ein großes Schiff mit Waffenmaterial, das Richtung Kriegsgebiete steuert und ein kleines Mini-Boot, besetzt mit Flüchtlingen—, das den Wellen trotzt und in Gegenrichtung fährt. Das gibt zu denken………Oder?

Dieser Krieg blieb weiterhin Thema im Offenen Kreis. In der Zeitschrift Oya wurde die Frage gestellt, ob wir durch den Grashalm der Hoffnung, den wir immer wieder ergreifen, ungute Systeme aufrecht erhalten?

Trotzdem. Sibylle erinnerte daran, dass im Film Tomorrow, dem Film über Projekte der Nachhaltigkeit den wir beim letzten Treffen sahen, Einzelne unendlich viel bewirkt haben. Gibt das nicht Grund zur Hoffnung? Oder hindert uns die Hoffnung am Handeln? Und aus welcher Haltung gehen wir dann ins Handeln?

Wir beschäftigten uns weiterhin mit Fragen, die in der aktuellen Zeitschrift Oya gestellt wurden.

Dabei wurde uns bewusst wie sehr wir alle unser Denken und Fühlen auf das Mangelerleben ausrichten und wie wenig wir im Vertrauen zum Leben sind. Wie wenig Dankbarkeit wir leben im Gegensatz zu den Menschen in früheren Zeiten, die 1/10 ihrer Ernte als Dank an die Natur stehen ließen ( Wildbeutestand) oder die 1/10 ihrer Einnahmen für Menschen in Bedürftigkeit spendeten oder spenden.

Alwin las uns dazu einen Text aus dem Buch: Glenda Green.–Liebe und Bewusstsein.— S. 229-232 vor.Vom Garten Eden. Vom zehnten Baum, der prall gefüllt stehen bleiben durfte. Vom Symbol der Fülle.

Das Mangelerleben entspringt unserem Kopf. Der Glaube an den Mangel ist uns zur Gewohnheit geworden. Er erzeugt Kontrolle und Konkurrenzdenken.

Mangelerleben erzeugt Krieg—in uns—in der Welt. Sollten wir da nicht mit unserem inneren Frieden beginnen. Den Krieg, das Mangelgefühl, in uns selbst beenden?

Wenn wir uns der Fülle, der Dankbarkeit, dem spirituellen Wohlstand , der Nächstenliebe öffnen, wenn wir uns den wohltuenden Erfahrungen in der Natur, der Verbindung zur Natur öffnen ( der Grünkraft, laut Hildegard von Bingen) ,dann gewinnt unser Leben eine andere, positive Ausrichtung.

Wohltätigkeit und Nächstenliebe sind sichtbare Seiten unseres spirituellen Wohlstands. (Weihnachten?)

Dem Organisationsteam ganz herzlichen Dank, insbesondere an Sibylle, die das Treffen leitete.

Es entstand im Kreis ganz spontan das Bedürfnis 1 Std. in der Natur unterwegs zu sein.

Danach wurden noch organisatorische Fragen besprochen.

Hildegard

Ps: Für die Führung in der Grübe Messel—1 April 2017— sind noch Plätze frei. Anmeldung bei:

hildegard.hillenbrand@t-online.de

Infobrief 39

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,
wir senden Euch heute den Infobrief vom letzten Offenen Kreis zu und außerdem noch zwei wichtige Informationen!
Seit einigen Tagen läuft die Spendenaktion von Entega, bei der die ersten drei Vereine bis zu 2500 Euro gewinnen können.
Wir als Kreis sind dort auch zu finden, besonders mit unserer Initiationsarbeit. Es folgen dazu nun weitere Informationen.
Hier der Link:

https://vereinsaktion.entega.de/profile/der-kreis-e-v/

Die ENTEGA Vereinsaktion 2016 ist ein Publikumswettbewerb. Jeder kann kostenlos für seine(n) Favoriten abstimmen und so mitentscheiden, wer gefördert werden soll. Die Abstimmung ist hierbei in eine Qualifikationsphase und ein Finale unterteilt.

Qualifikationsphase : In der Qualifikationsphase vom 2. November 2016 ab 8 Uhr bis zum 28. November 2016 um 10 Uhr kann jeder Besucher täglich, kostenlos und ohne Angabe persönlicher Daten seine Stimme abgeben, von jedem ihm verfügbaren Computer!
Je Region ziehen die fünf bestplatzierten Vereine ins Finale ein.
Also  –  wer Zeit und Lust hat und sich dieser Arbeit verbunden fühlt –
auf dem Weg ins FINALE  noch 21 Tage täglich klicken, klicken, klicken, klicken….. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Unser beharrliches Dranbleiben baut, ganz egal ob wir nun gewinnen, eine gute Kraft auf, die unsere Herzensprojekte auf jeden Fall spürbar kräftigen wird!!!

Danke an Alle Stimmen!

Die zweite wichtige Information findet ihr auch nochmal im Infobrief wieder:

  • Am 1 April 2017, in der Zeit von 11 00 Uhr bis 14 00 Uhr  werden wir statt Treffen im Kreis , einen Ausflug zum Welterbe Grube Messel

(www.grube-messel.de  )  unternehmen.

Preis 17 € pro Person

Kinder unter 7 Jahren sind kostenfrei.

Verbindliche Anmeldung  bis spätestens 16 Dezember 2016, bitte mit Betreff Grube Messel an: hildegard.hillenbrand@t-online.de

Im Anhang findet ihr unseren Infobrief vom 5.11.2016 verfasst von Hildegard, ihr vielen Dank dafür!

WIr wünschen Euch allen lichtvolle wärmende Tage in dieser Herbstzeit und in der kommenden Adventszeit,

Euer Vorstand

Hildegard Hillenbrand, Beate Telkemeier. Andreas Stachowiak, Andreas Telkemeier

————————————————————————————————————-

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

mit unserem 39. Infobrief informieren wir Euch über den Ablauf und die Inhalte unseres Treffens

im „Offenen Kreis“ am 05.11.16.

Zu Beginn der Sitzung gab es zuerst Raum für allgemeine Infos.

  • Andreas Wolf gab Anregungen zur HOMA Therapie, ein Feuer-Ritual, das bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang durchgeführt wird und heilsamen Einfluss auf unsere Umgebung haben soll.www.homa-hof-heiligenberg.de

  • Am 1 April 2017, in der Zeit von 11 00 Uhr bis 14 00 Uhr werden wir statt Treffen im Kreis , einen Ausflug zum Welterbe Grube Messel

(www.grube-messel.de ) unternehmen.

Preis 17 € pro Person

Kinder unter 7 Jahren sind kostenfrei.

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 16 Dezember 2016, bitte mit Betreff Grube Messel an: hildegard.hillenbrand@t-online.de

  • Hurra, der Kreis e.V. ist in Face-book !

  • Bitte klickt bis 28 November den unteren Link täglich an und stimmt mit ab, wir brauchen dringend Spenden für die Initiationsreisen. Wer einen Millionär kennt, bitte unbedingt um Spenden bitten. Danke! https://vereinsaktion.entega.de/profile/der-kreis-e-v/

Nach diesen speziellen Infos führten uns Sibylle und Malgosia durch eine Meditation

  • Zur Qualität der Dunkelheit. Unsere innere Verbindung zu unserem eigenen Entstehen in Dunkelheit.

  • Die meditative Vorstellung – meine innere Beziehung zu einem Baum –

Alwin zeigte uns danach den Film TOMORROW , ein Film der Mut macht, der Lösungen aufzeigt und Hoffnung gibt. Der uns Menschen zeigt, „die die Ärmel hochkrempeln“ , zupacken und so die Welt verändern.

Hier einige Kommentare aus der nachfolgenden Austauschrunde zum Film TOMORROW:

—- wo können wir ansetzen? —- wir sollten schauen, dass wir weniger Plastik verbrauchen —- erstaunlich, es sind so viele Projekte die gut laufen .Z.B. die Bristol-Währung. Ideen gibt es ja viele, aber hier wird es umgesetzt. Komplementär, also nicht im Gegensatz zu anderen Währungen. —-

spannend, das mit der eigenen Währung. Das wäre für Griechenland eine Möglichkeit —- in Island wurden Politiker zur Verantwortung für ihr Handeln gezogen. Sie mussten zahlen. —- wir müssen davon ausgehen, dass das System bald kippt und etwas Neues aufbauen— muss man etwas erfinden oder kann man mit dem gehen was ist? —-in Finnland gibt es ein gutes Bildungssystem. Sie haben keine Bodenschätze und investieren in die Bildung—-die ( im Film) haben aufgehört sich zu beschweren —-die Zukunft liegt in den kleineren Gemeinden —- ———————-

Wir können es nicht im Großen ändern aber …………………..

Es kam ein Vorschlag aus dem Kreis:

Jeder kann beim nächsten Treffen mitteilen, wo er etwas verändert hat und wenn es nur das ist, dass man Lichter, die unnötig brennen und auch die Standby-Schaltungen ausschaltet und so unnötigen Stromverbrauch verhindert.

Dem Vorbereitungsteam, insbesondere Sibylle, Malgosia, Alwin und Andreas T., ganz herzlichen Dank.

Für mich sind die Kreis-Treffen immer wieder wertvoll. Sie sind mir Anregung, immer wieder meinen eigenen Standpunkt zu überprüfen.

Der Film hat mich sehr an das Buch von Charles Eisenstein –die schönere Welt die unser Herz kennt ist möglich. erinnert.

Hildegard

Infobrief 38.1

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreis e.V.,

wir senden Euch heute den 38.Infobrief vom 27.8.2016 zu, um Euch über das Offene Kreistreffen und die Mitgliederversammlung zu informieren.
Vielen Dank an Hildegard für das Formulieren des Textes!

Des Weiteren findet ihr im Anhang die Termine von Schwitzhütten und den Kreistreffen für 2017!
Der Offene Kreis findet wie gehabt am Samstag nach der Schwitzhütte statt. Von 10 bis 14 Uhr.

Es liegt uns noch am Herzen Euch an die Stop CETA TTIP- Demo zu erinnern. Sie findet  am Samstag, den 17. September- Beginn 12 Uhr- unter anderem in Frankfurt statt.

Nähere Infos findet ihr hier:
http://ttip-demo.de/home/

ES grüßt Euch aus dem heißen Darmstadt

der neue alte Vorstand

Hildegard Hillenbrand

Beate Telkemeier

Andreas Stachowiak

Andreas Telkemeier

38. Infobrief vom 27.August 2016

Liebe Mitglieder und Freunde vom Kreis e.V.,
wir begrüßen Euch aus dem sehr sonnigen Odenwald und wollen Euch wieder informieren über den letzten Offenen Kreis und die anschließende Mitgliederversammlung.
Zu Beginn des Offenen Kreis Treffens führte uns Beate in eine Meditation, die uns mit der Erde und dem Pflanzenreich verbinden sollte. Wir sollten uns im Garten von einer Pflanze rufen lassen und mit ihr in Verbindung, in einen Austausch gehen.
Im darauf folgenden Erfahrungsaustausch war es bemerkenswert, wie stark die Menschen nicht nur in Verbindung mit der Natur, sondern auch mit sich selbst kamen.
Sibylle führte uns im zweiten Teil durch eine Erfahrung, die auf Joanna Macy zurück geht. Sie sprach zu uns vom „Ergrünen“ unseres Selbst durch die Verbindung zur Natur.
Wir wählten einen Partner aus, dem wir uns mitteilten und der uns ein Zeuge war.
Das sind die Sätze, die wir vollenden sollten:
Wenn ich an den Zustand der Welt denke, macht mich am meisten betroffen….
Wenn ich mir die Welt vorstelle, die wir unseren Kindern hinterlassen, fühle ich…
Ich vermeide solche Gefühle, indem ich…
Was gibt mir in dieser Welt Kraft und nährt mich?
Beate und Sibylle ganz herzlichen Dank für die Vorbereitung und den intensiven Austausch

In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde der alte Vorstand als neuer Vorstand bestätigt. Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit!
Unter dem Punkt „Sonstiges“ wurden folgende Wünsche geäußert:
-Wir vom Kreis brauchen dringend Eure Hilfe zur Spendeneintreibung für die beiden Initiationsreisen, die im nächsten Jahr wieder stattfinden! Der Verein kann Spendenquittungen erstellen!
-Statt dem Wiesenfest soll in 2017 ein Jahreskreisritual stattfinden!
-Im Frühling 2017 wollen wir die Grube Messel besuchen. Nähere Infos erfolgen.
Wir freuen uns auf unser nächstes Treffen im Offenen Kreis am 5. November 2016 wie immer von 10- 14 Uhr.
Euer Vorstand

Das Wiesenfest

Das Wiesenfest des Vereins der Kreis e.V. war eine voller Erfolg

Wiesenfest 11.06.16 121aGute Stimmung sorgte am Samstag 11.06.16. für ein freudvolles Miteinander beim Wiesenfest des Modautaler Vereins der Kreis e.V., sodass es für die kleinen und großen Gäste ein richtiges Wohlfühlfest wurde.

Der Wohnzimmerchor Neutsch eröffnete das Fest und lud alle Anwesenden zum gemeinsamen Singen ein.

Vielfältige Angebote sorgten danach für Kurzweile.

So konnte man sich am Info-Stand anhand einer Fotodokumentation über die Initiationsreisen des Vereins informieren.

Neben der Rückbindung zur Natur und der Kommunikation zwischen den Generationen ist es dem Verein u.a. ein Anliegen, Kindern und Jugendlichen ein Forum für mehr Erfahrung zu Lebensqualität und Lebenssinn, durch stärkere Anbindung an die Natur zu vermitteln, um diese tiefer zu erforschen und in Achtsamkeit mit ihr zu leben.

In den Initiationsprojekten des Vereins wird den jungen Menschen durch „Naturarbeit und Visionssuche“, unter Begleitung erfahrener Mentoren ein Weg eröffnet, den wichtigen Übergang zum Erwachsenwerden gut zu meistern.

Wiesenfest 11.06.16 124aDie angebotenen Aktionen beim Fest, z.B. Kreistänze für Jung und Alt, die Möglichkeit des Gestaltens mit Ton, Traumfänger basteln, Stockbrot garen, Singen und Musizieren, miteinander spielen oder sich im Gespräch begegnen, ließen die Zeit „im Flug“ vergehen.

Am reichhaltigen Büfett war für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt.

Gegen Abend versammelten sich alle Gäste um das Lagerfeuer.

Ihr froher Gesang am Feuer, begleitet durch Musikinstrumente, war noch bis in die dunkle Nacht zu vernehmen.

Für Infos über den Verein:

Internet: www.derKREISeV.de

Email: Vorstand.Der.Kreis@web.de