Wiesenfest als Erd-Dank-Fest

Wiesenfest als Erd-Dank-Fest.

Es war ein schönes, gemütvolles Wiesenfest, das der Verein der Kreis e.V. am Samstag, den

13 September 2018 im Gemeinschaftsgarten der Birken feierte.

Die zahlreichen Teilnehmer sorgten für ein reichhaltiges Fingerfood Büfett.

Eine Suppe wurde über dem offenen Feuer gekocht und brachte eine gemütliche Lagerfeuerstimmung. Es wurde ein Fest der Begegnungen und des freudvollen Miteinanders.

WEITERE FOTOS –> hier

Besondere Freude bereiteten uns die Allerkleinsten, die zahlreich vertreten waren.

Sie konnten im neuen Sandkasten spielen, sich in der Hängematte lümmeln oder auf eigene Faust im Garten auf Entdeckungsreise gehen.

Geduldig wurde Stockbrot über dem offenen Feuer gegart, das jedoch erst zum Ausklang des Festes, über der heißen Glut, perfekt wurde.

Sogar eine Kompost- Toilette gab es, sodass für alle Bedürfnisse bestens gesorgt war.( Danke, Andreas T.)

Mittelpunkt des Festes war jedoch ein Erd-Dank-Ritual, das von Beate und Sibylle angeleitet wurde. Ihnen herzlichen Dank!

Wir stellten uns um das „Medizinrad“ das seinen festen, rituellen Platz in „der Wildnis“ des Gartens hat.

Durch dieses Ritual sollte unser Bewusstsein, die Achtsamkeit für unsere eigene Verbindung zur Erde gestärkt werden.

Alle Teilnehmer ließen sich mit großer Ernsthaftigkeit und innerer Konzentration auf dieses Geschehen ein.

Anbei ein Text, den Beate in der Einladung zum Fest geschrieben hatte, der dazu verhelfen kann, den Sinn des Rituals zu verdeutlichen.

„Im Herzen der Erde“ ist ein Gebet ein Zugehörigkeitsgefühl. Zugehörigkeit ist eine Grundwahrheit unserer Existenz. Wir gehören hier hin. Das Leben gehört hier hin. Genauso finden wir im Herzen der Dankbarkeit, in ihrem tiefsten Sinn, einen Ausdruck von Zugehörigkeit. Wenn wir DANKE sagen, sagen wir eigentlich“ Wir gehören zusammen“.“(E.Roberts/E.Amidon; Earth Prayers)

Ein schönes, kommunikatives, tiefes, besinnliches, beeindruckendes Fest.

Und………..der Platz dafür war ideal.

Hildegard

Infobrief 49

Neutsch im Juli 2018

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

mit unserem 49. Infobrief informieren wir Euch über Inhalte unseres Treffens vom 11.08.18.

Einen großen Dank an das Vorbereitungsteam. Dieses Mal vertreten durch Sibylle, Beate, Ursula und Alwin. Besonderen Dank an Sibylle, die die Leitung übernahm.

Unser Thema war die Dürre.

Seit April hat es bei uns so gut wie nicht mehr geregnet. Die Pflanzen dürsten nach Wasser. Der Apfelbaum, der bei mir gegenüber auf der Wiese steht, ist einfach in der Mitte auseinandergekracht……..Die Wiesen sind gelb und ausgedorrt………………….

(Inzwischen hat es geregnet. Aber wir brauchen noch mehr von diesem kostbaren Nass……….)

Sibylle hatte eine gelbe Blumensonne in die Mitte gelegt und Symbole zugeordnet.

vertrocknete Pflanzen = Trauer über das was stirbt……………………

ein Stein = Angst…………………

Holzstab = Wut……………..

leere Schale = nicht wissen ……………………….

Im Sinne von Joanna Macy, über die wir schon einige Male im Kreis gesprochen haben, sollte uns diese Mitte dazu verhelfen, ins Fühlen zu kommen. Die Mitte sollte ein Anstoß sein, uns zum obigen Thema persönlich auszudrücken.

Humorvolle Anmerkung ………….

Unsere Kleinen, Nisha (fast 2J.) und Noah ( 8 Monate) fühlten sich mit uns und miteinander sehr wohl.

Noah versuchte immer wieder „ die Dürre“ aus der Mitte zu entfernen. Zeitweise mit Erfolg. Ein gescheites, vorausschauendes Kind. Er hat unser Thema verstanden.

Hier einige Anmerkungen zum Austausch aus der Themen-Runde.

Schon oft waren der Klimawandel und seine Folgen Thema im Kreis.

Immer wieder haben wir davon gehört und gelesen. Nun stecken wir selbst mitten drin.

Es ist so, als würde die Erde sagen, jetzt wacht mal auf.

Vielleicht können wir die Menschen jetzt besser verstehen, die auf der Flucht vor der Trockenheit in ihrem Land, bei uns um Unterkunft bitten.

Wir sind für den kommenden Klimawandel mit verantwortlich. Deutschland ist z.B. eines der Länder, die den meisten Verpackungsmüll produzieren………………..

Und was können wir tun?

Wir können bei uns selbst beginnen. Wir können Mitgefühl mit der Erde und mit der Natur entwickeln. Wir können vor „unserer eigenen Haustüre kehren“ und sehen,

was —wir persönlich– ändern können.

z.B. Plastikfreier Einkauf—Unterstützung der solidarischen Landwirtschaft— Strom sparen—Wasser sparen und das Wasser als hohes kostbares Gut achten.

Wir können in unserem Alltag persönlich Verantwortung für die Erde übernehmen, damit sie für kommende Generationen lebenswert bleibt.

Beate gab uns einen Anstoß zur Achtsamkeit, indem sie uns auf die 5 Gewissheiten von

Thích Nhất Hạnh verwies.

Es ist der natürliche Verlauf, dass ich altern werde.
Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.
Es ist der natürliche Verlauf, dass ich erkranken werde.
Es gibt keinen Weg, dem Krankwerden zu entgehen.
Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde.
Es gibt keinen Weg, dem Sterben zu entgehen.
Es ist der natürliche Verlauf, dass alles woran ich hänge,
und alle die mir lieb sind, sich verändern.
Es gibt keinen Weg, dem Getrenntwerden von ihnen zu entgehen.
Meine Handlungen mit Körper, Rede und Geist
sind mein einzig wirkliches Erbe.
Den Folgen meiner Handlungen kann ich nicht entgehen.
Meine Handlungen sind der Boden auf dem ich stehe.

Und eine Ergänzung aus dem Buch von Thích Nhất Hạnh/ „ die Welt ins Herz schließen:

Es ist der natürliche Verlauf, dass unsere Zivilisation stirbt.
Es gibt keinen Weg dem Sterben unserer Zivilisation zu entgehen.

Danke Beate, für Deine Rückmeldung zu diesem Info-Brief.

Ursula teilte uns einen Fragebogen aus, einen Friedensvertrag mit der Erde. Er soll uns auf der Suche nach unseren „Umwelt-Schwachstellen“ unterstützen.

Sibylle erzählte uns von einem hoffnungsvollen Projekt/Tamera. Ein ausgetrocknetes Land wurde wieder mit Erfolg bepflanzt und aufgeforstet. Vieles ist möglich und stimmt hoffnungsvoll.

Wir waren dann ca. 1 Std. alleine in der Natur unterwegs. Jeder mit dem inneren Thema:

Wie kann ich, ganz persönlich, Hüter dieser Erde sein?

Die Natur zeigte uns trotz der Trockenheit ihre reiche Fülle. Die Brombeerhecken hängen „rappelvoll“, die Apfel und Birnbäume haben Mühe, das zahlreich Obst bis zur endgültigen Reife zu halten. Erstaunlich, welche Kraft die Natur hat.

Andreas W. zeigte uns auf YouTube ein Lied-Video, dessen Text erzählt, dass wir Hüter dieser Erde sind und wie kostbar das Leben ist. Wer Lust hat dies anzusehen, anbei der Link.

Vielen Dank Andreas.

https://youtu.be/jwV920ZX3jE

Grüße aus Neutsch

Hildegard

Ps: An unserem nächsten Kreis-Termin – 13.Oktober – wird ab 14 00 Uhr im Ernsthofer Garten unser Fest stattfinden. Nähere Infos folgen.

Protokoll vom letzten Kreistreffen, wo wir Fritz Reheis zu Gast hatten und er zum Thema „Entschleunigung“ sprach

Liebe Mitglieder und Freuunde des Kreis e.V.,

 

heute senden wir Euch anstelle des Infobriefes das Protokoll vom letzten Kreistreffen, wo wir Fritz Reheis zu Gast hatten und er zum Thema „Entschleunigung“

sprach. Wir danken Ursula sehr für das kompakt zusammengefasste Protokoll und hoffen, dass es Euch einen Eindruck vermittelt von unserem spannenden Vortrag.

Heute habe ich die ersten Schwalben gehört…~~ der Sommer kommt!!

 

Wir wünschen Euch einen Slow-( langsamen)frühlingsausklang
Eure Beate für den Vostand
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Alles braucht seine Zeit

Warum Entschleunigung heute eine Überlebensfrage ist.

Der Kreis hatte zum 21. April Fritz Reheis, Professor für Politologie an der Universität Bamberg und einer der führenden Vertreter zum Thema Entschleunigung in Deutschland, eingeladen.

Er stellte sich vor mit der Frage, warum ihn die Zeit überhaupt interessiere. Zum einen weil ihm das Leben um ihn herum viel zu schnell gehe und Zeit und Raum schon immer vorhanden waren, lange bevor Geld eine Rolle spielte und einen wesentlichen Anteil beiträgt, dass die Zeit immer knapper wird.

Fritz wollte auf 3 Punkte eingehen:

  • Zeit und Umgang mit mir

  • Umgang mit Anderen

  • Umgang mit der Natur

Umgang mit mir und in Bezug auf Andere – Alles wird schneller, in die Zeit wird viel zu viel reingepackt, da der eine langsamer ist als der andere fehlt die Zeit in der Begegnung für Synchronisation, chronischer Zeitmangel, Zeit ist Geld, viel Zeit für produktive Tätigkeiten, weniger für reproduktive.

Folgen: Für einen selber: nicht mehr mithalten zu können, für den Kontakt mit den anderen, man findet keine gemeinsame Zeit, oder bräuchte auch länger Zeit füreinander, die nicht mehr vorhanden ist, tragische Folgen in der Natur: Dass wir mehr verbrauchen, als die Erde reproduzieren kann: Einige Daten: Unser Energieverbrauch pro Tag könnte die Erde erst wieder in 1000 oder 10 000 Jahren reproduziert haben – oder anders ausgedrückt, wenn wir uns ein Beispiel an der Entwicklung der Erde nehmen würden, würden wir nur das nehmen, was die Erde wieder in der Zeit auch wieder bereitstellen kann und wir würden ihr auch immer wieder was zurückgeben. Unser ökologischer Fußabdruck ist zu groß.

Diagnose: 4 Erklärungen, warum das so ist.

  • Die Gesetze der Natur werden außer Kraft gesetzt

  • Die Technik zwingt zu einem immer schnelleren Lebenswandel, was heute noch gut war, ist morgen schon veraltet

  • Das Leben als letzte Gelegenheit“ (von Marianne Gronemeyer), d.h. wenn ich denke, ich habe nur dieses eine Leben, dann packe ich möglichst viel darein.

Seine Erklärung ist, dass die kapitalistische Wirtschaftsweise einen Zeitmangel mit einschließt:

  • Linearer Wachstumswahn und den sozialen Ungleichgewichten

  • einer Wirtschaft, die immer mehr auf die Vermehrung von Geld ausgerichtet ist

  • dem Konsumzwang, der zwar mehr Zeit bringen soll, aber das Gegenteil bewirkt……usw.

Das Prinzip der Regenerativität: (Natur)

Die Natur lebt uns das vor: Nach einem anfänglichen schnellen Wachstum, der auch mal linear sein kann, kommt sie immer wieder auch zum Stillstand, zur Pause, zur Regeneration und zum Tod und der Kreislauf beginnt von vorne. Zyklisch ist die Entwicklung auf der Erde und damit steht der lineare Wachstumswahn schon von Anfang an im Widerspruch. Sie lebt uns eine Zeit vor für Regenerativität. Da wir die Verbindung zur Natur verloren haben, fehlt uns auch die Zeit und das Leben ist in Gefahr. Eigentlich sei die Solarenergie die einzige Energie, die wir regenerativ nutzen können, da sie uns immer zur Verfügung stehe.

Das Prinzip der Reziprozität: (Miteinander)

Gute Beziehungen beruhen auf einem Ausgleich von Geben und Nehmen. Es geht um die Sychronizität mit Anderen.

Das Prinzip der Reflexivität: (Beziehung zu mir selbst)

Dabei geht es um den ganzen Menschen, dass er gut leben kann, es geht um das bewusste selbstreflektierende Leben, das eine gewisse Zeit benötigt.

Strategien eines neuen Zeitmangements:

Zeithygiene für sich selbst:

  • dass der Mensch Zeit hat sich zu reflektieren,

  • dass er es sich gut gehen lässt, eins nach dem anderen erledigt

  • Zeit hat Dinge anzufangen und zu beenden

  • je langsamer das Fortbewegungsmittel, umso länger der Urlaub

Zeitpolitik in der Gesellschaft:

  • das Familienministerium öffnet sich für ein Umdenken zur Wichtigkeit der Zeit

  • wer Hetze verbreitet soll für die Kosten aufkommen

  • Druck auf die Wirtschaft ausüben, dass Hetzen unattraktiv wird

  • zeitbewusste Ökonomie, die nur auf den menschlichen Bedarf hin produziert (Zeit für Kommunikation während der Arbeit, Zeit etwas zu Ende zu bringen, Zeit für das eigene angemessene Tempo – meine Nachbarin darf schneller oder langsamer arbeiten)

Zum Schluss ging Fritz auf unseren „Kreis e.V.“ ein und meinte, dass unsere Ethik und Wertvorstellung und unsere ganze Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen Teil der Schulbildung werden müsste. Mehr Öffentlichkeitsarbeit, Werbung für unsere eigene Sache, unseren eigenen Wert zu erkennen, sei wichtig.

Nach einer Übung in der Natur zur Langsamkeit fand eine lebendige Diskussion statt.

Erich und Ursula – für das Protokoll

Infobrief 46

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Allen ein gutes Jahr 2018.

Anbei unser 46. Infobrief über das Treffen im Offenen Kreis am 03.02.18.

Wichtig!!!!

Beim nächsten Treffen, 21 April 2018, ab 10 00 Uhr bis 14 00 Uhr, kommt Herr Prof. Dr. Fritz Reheis in unseren Kreis, um sich mit uns zum Thema — gesellschaftliche Entwicklung und Entschleunigung –— auseinanderzusetzen.

Herr Reheis ist ein Freund von Erich. Danke Dir Erich, dass Du ihn „ an Land gezogen hast“

Hier schneit es.

Alles ist gepudert weiß.

Schläfrige Ruhe.

Der Apfelbaum auf der Wiese, gewinnt durch das sanfte Weiß an Würde.

Sogar der hohe Baumstumpf, der einstmals so stolz wirkenden Trauerweide, wirkt gepudert weiß und behauptet würdevoll seinen Platz.

Ein Nachtfalter klebt am Pfosten der Terrasse fest, die Flügel weit ausgebereitet. Ob er die Kälte und Nässe überlebt?

Bei unserem Treffen heute, wurden unsere beiden jüngsten Mitglieder—Noah (6 Wochen) —-

Nisha (14 Monate), durch einen zweistimmigen, ziemlich guten Gesang der Teilnehmer, auf der Erde willkommen geheißen.

Es war schön zu sehen, wie beide Kinder ganz selbstverständlich ihren Platz im Kreis der „ Ältesten“ hatten.

Wie immer gab es bei unserem Treffen einen theoretischen Teil, einen Gang in die Natur, mit tiefen inneren Erfahrungen und Mitteilungs, bezw. Diskussionsrunden zu den Themen.

Andreas Telkemeier gab uns einen Einblick zum Thema: Humus. ( Siehe Anhang)

Beate Telkemeier las einen Text zur Verbundenheit mit der Natur vor (siehe Anhang)

und

schickte uns in die Natur, um die innere Verbindung zur Natur, zur Erde, zu vertiefen. Wer wollte, konnte der Erde als Geschenk getrocknete Rosenblätter übergeben.

Sibylle erinnerte an die symbolische Bedeutung des 2 Feb. als Fest des Lichts. Auch die Birke ist ein Baum des Lichts, mit besonderen Heilkräften.

Sie erzählte uns von ihrem beeindruckenden Besuch der Höhlen auf der Schwäbischen Alb.

6 Höhlen sind Weltkulturerbe. Sie geben uns wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst. Von hier stammen die ältesten Musikinstrumente. Kleine Flöten, mit denen man Obertonmusik spielen kann. Robert gab uns dazu einen kurzen, musikalischen Entwicklungsüberblick.

Euch herzlichen Dank für Eure Ausführungen und Eure Mühe!

Wen es interessiert, einige Gedanken aus der Diskussionsrunde:

Zu schnelle Entwicklung—systematische Zerstörung der Natur—Geld kann man nicht essen—-was können wir persönlich tun?—gut, sich bei Avaaz zu beteiligen—BUND( Umweltorganisation) steuert gegen schädliche Strömungen— die Hälfte weniger Fleisch essen würde schon helfen—nur durch unsere persönliche Betroffenheit wird Fürsorge entstehen—wir sind noch zu sehr abgespalten, wirklich betroffen zu sein—-wir müssten bereit sein für unsre Nahrungsmittel mehr zu zahlen—wir müssten Mitträger, als Unterstützung für die Landwirtschaft sein—-sinnvoll wäre, die Nahrungsmittel aus der Region zu nutzen,( was es halt gerade so gibt)—Erde ohne Torf nehmen, damit Ressourcen erhalten bleiben—den Gedanken der Verbundenheit mit der Natur aufleben lassen————————

Ich kann Euch nur sagen. Es lohnt sich zu kommen!

Hildegard

Infobrief 45

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Euch ein friedvolles Weihnachtsfest und ein freudvolles Jahr 2018!!!!!!!!!!

Unser nächstes Treffen ist am 03. Februar 2018 von 10 00 Uhr bis 14 00 Uhr.

Anbei unser 45. Info-Brief, der von unserem Treffen am Samstag, 16.12.17. berichtet.

Der Offene Kreis wurde von Sibylle und Alwin geleitet. Ihnen ganz herzlichen Dank!

Einer unserer Themenschwerpunkte im Kreis ist: —-Entwicklung einer bewussten Haltung zur Natur.

Sibylle berichtete uns von den Navajo Indianern (das zweitgrößte indianische Volk Amerikas/), die noch in intensiver Verbindung mit der Natur leben. Sie glauben, dass der heilige Wind Leben einhaucht und z.B. auch der „kleine Wind“ in Ohr jedes Menschen mit dem großen Wind verbunden ist.

Auch in alten Traditionen oder in der Bibel steht der Wind als Symbol für Leben, für den „Odem“, den Geist, der uns eingehaucht wird und uns „mit dem Ganzen“verbindet.

Sibylle lud uns zu einer Mediation ein. Zuerst das Sitzen in Stille—den eigenen Wind/Atem wahrnehmen—dann ein schönes Lied zum Thema Wind —-und danach der Gang in die Natur, um dort den Wind bewusst wahrzunehmen.

Hier nur einige Erfahrungen aus dem Nachgespräch/ was unsere Wahrnehmungen in uns bewirkt haben:

Wind ist die Kraft die immer da war und da ist….Sogar auf dem unbelebten Mars gibt es Wind……

Der Wind als Sturm/ man kann dagegen ankämpfen oder sich einfach umdrehen und mit der Kraft gehen….Leiser Wind schafft einen freien Raum, zarte Dinge zu hören….Man müsste mehr über die Entstehung des Wetters wissen….und…….und……und………

Nach der Pause ( mit viel gutem Essen)

sahen wir uns den Film SELMA an.

Inhalt:

Der schwarzen Bevölkerung in Amerika wurde von vielen weißen Regierungsbeamten ihr rechtlich zustehendes Wahlrecht verweigert. Viele schwarze Menschen wurden umgebracht und die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen, weil es in den Regierungen und Gerichten keine Vertretung für die schwarze Bevölkerung gab.

Täglich war die schwarze Bevölkerung Diskriminierungen, Schikanen und Gewalt ausgesetzt.

So formte sich in Selma/ Alabama, unter Führung von Dr. Martin Luther King, ( Friedensnobelpreis 1964/ ermordet 1968 im Alter von 39 Jahren) eine Widerstandsbewegung, die nach großem gewaltlosen (gewaltlos auf Seiten der Widerstandsbewegung) Einsatz schließlich zum Erfolg führte.

Mit der öffentlichen Unterstützung seit Selma im Rücken konnte der amerikanische Präsident Johnson sein Voting Rights Act durch den Kongress bringen und am 6. August 1965 durch seine Unterschrift in Kraft setzen. Schreibtests und andere formale Hürden, mit denen Afroamerikaner bislang in vielen Bundesstaaten am Einschreiben in die Wählerlisten gehindert wurden, gehörten der Vergangenheit an.

Nachklang

Wir waren alle sehr beeindruckt von diesem Film, von den Menschen, die trotz großer Widrigkeiten, unter Lebensgefahr, für ihre Träume und Visionen einstanden.

Bitte, schaut Euch den Film UNBEDINGT an!!!!!!

Hildegard

Infobrief 44

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Nun sind wir in der dunkelsten Jahreszeit, mit Kälte, Nebel, aber auch allerlei gemütvollen Heimlichkeiten und hoffentlich viel Zeit, um am warmen Kamin diesen Info-Brief lesen zu können.

Im 44. Infobrief informieren wir Euch über unser Treffen im Offenen Kreis am Martinstag, 11.11.2017.

Beate führte durch diesen Nachmittag. Herzlichen Dank dafür.

Im Anschluss an das Offene Treffen fand die Mitgliederversammlung statt, mit Wahl des Vorstandes.

Andreas T., Andreas S., Beate und Hildegard wurden als Vorstand wiedergewählt.

Zu Beginn des Offenen Kreises gratulierten wir mit einem kerzengeschmückten Kuchen und einem kraftvollen „Ständchen“ dem Verein zu seinem zehnten Geburtstag.

Unser jüngstes Mitglied Nisha ( jetzt bald 1 J.), war fasziniert von der leuchtenden Kerzenpracht.

Fotodokumetation:

Alwin und Marlene hatten von den beiden Initiationsreisen viele große Fotos ausgestellt.

Diese Dokumentation brauchte keine Worte. Die Fotos sprachen für sich. Hier einige Eindrücke.

Die wunderschöne Natur, die Weite, das Abenteuer, die Gemeinschaft, die Freude in den Gesichtern, glückliche Menschen, Entspannung, alles scheint losgelassen zu sein ( wie neu geboren),mit Naturkronen gekrönte Häupter, dampfende Töpfe über der Kochstelle im Freien, Paddler unterwegs, Sonnenuntergang, Friede……………………wunderbar!!!!!

Unser Thema am heutigen Tag war: Vergänglichkeit

Beim letzten Treffen, als es auch um das Thema Humus ging, hatte Andreas T. erzählt, dass die Humusschicht auf der Erde immer mehr zurückgeht.

Beate hat sich dazu Gedanken gemacht. Damit guter Humus entstehen kann, ist ein lebendiger Sterbeprozess notwendig. Leben und Vergehen vollzieht sich in Kreisen.

Beate ist aufgefallen, dass die Menschen diese Lebenskreise oft vermeiden. Die Menschen wollen Wachstum. Vergänglichkeit ist unerwünscht. Die Lebenskreise sind uns oft nicht mehr bewusst.

Da kann uns die Natur, das Thema Humus, ein „Lehrmeister“ sein.

Beate führte uns durch eine Mediation aus dem Buch: Yoga der Vergänglichkeit von Anna Trökes.

Jeder Wandel bedeutet auch Vergänglichkeit und es ist gut damit in Frieden zu kommen.

Meditation/ bewusst werden/ zum Thema Vergänglichkeit:

Hier einige Auflistungen aus den umfangreichen Übungen.

  • Atmen und lauschen. Im ein und Ausatmen geschieht Wandel. Nach dem Ausatmen entsteht Raum für Neues.

  • Wahrnehmen: Gedanken kommen und gehen. Auch hier geschieht Wandel. Alte Gedanken machen Platz für neue Gedanken oder die Stille.

  • Anhaftungen loslassen. Dadurch Platz schaffen für Neues. Z.B. indem man sich einen Gegenstand vorstellt der einmal im eigenen Leben wichtig war. Loslassen.

  • Den Schmerz spüren, aber auch die Befreiung erfahren.

  • An einen Menschen erinnern, der uns sehr am Herzen lag. Anhaftung loslassen. Die Erinnerung wird bleiben.

  • Den Schmerz der Vergänglichkeit spüren, der uns dann frei macht für andere, neue Erfahrungen. – Vielleicht indem man Anhaftungen aus der Kindheit zurücklässt oder z.B. Anhaftung an eine alte Arbeitsstelle………

  • Anhaftung an Verstorben oder geliebte verstorben Tiere – vorstellen und loslassen.

  • In allem Loslassen bleibt auch etwas.

  • Stell Dir vor wie es sein wird, wenn Du den Körper loslassen, wenn Du ihn zurück lassen wirst.

Der Kreislauf des Lebens schließt sich.

Beate schickte uns mit dem Thema Vergänglichkeit für ½ Std. in die Natur

So äußerten sich Teilnehmer z.B. zu ihren Natur-Erfahrungen in der nachfolgenden Redestabrunde.

Schön, diese Stille—Es gibt keine Vergänglichkeit in der Natur sondern Erneuerung—der Baum, der Jahr für Jahr seine Blätter abwirft zeigt uns, wie Loslassen geht—Bäume lassen ohne lange zu überlegen los—die Natur zeigt uns, dass es Pausen braucht, damit neue Kräfte entstehen können—Werden und Vergehen ist ein natürlicher Prozess—Bäume sind einfach da und zeigen uns wie das Sterben geht— es gibt einen Zeitfaktor beim Sterben. Manche Bäume brauchen dafür 100 Jahre.—Absterbendes, aber auch knospendendes ist in der Natur ganz nah beieinander— bei der Lampionblume kann man verschieden Stadien von Leben und Vergehen sehr gut sehen—Loslassen braucht Vertrauen zu Sterben und Wandel—

Es war beindruckend wie tief die Naturwahrnehmungen in das eigene Erleben gewirkt haben.

Die Natur ist uns Lehrmeister, wie wir uns auf den natürlichen Kreislauf des Lebens und Vergehen einlassen können.

Diese Erfahrungen können uns Anregung in unserm Alltag sein.

Danke Dir, Beate!

Hildegard

Infobrief 43

43.Infobrief

Am 26.August fand das letzte Offene Kreistreffen statt.

Wir danken Sibylle und Andreas sehr, dass sie uns mit zwei spannenden Themen durch den Tag geführt haben.

Aufgrund einer akuten Borrelioseinfektion hat Sibylle sich intensiv mit Behandlung und Heilmöglichkeiten dieser zunehmenden Infektionserkrankung befasst.  Sie fand in dem Buch des Ethnologen Wolf-Dieter Storl, einen großen Fundus an Wissen über die Entstehung, Gründe für zunehmende Verbreitung und Verlauf dieser Erkrankung, sowie alternative Heilmethoden aus unterschiedlichen Heilungstraditionen und aktuellen Erkenntnissen. Zahlreiche, auch bei uns wachsende immunstärkende Pflanzen werden in ihrer Wirkung und Anwendungsweise vorgestellt. Als besonders wirkungsvoll entdeckte Wolf-Dieter Storl die distelähnliche Karde, deren Wurzeltinktur die von der Borreliose verursachten Gifte aus dem Körper heraustreibe.

.Die durch Zecken übertragene Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die jedes Organ befallen  und jedes Symptom vortäuschen kann.  Die cleveren Bakterien sind in  der Lage, sich dem Abwehrsystem zu entziehen und Antibiotika auszutricksen. Die Ausweitung der Resistenzen gegenüber Antibiotika bringen die Schulmedizin zunehmend an ihre Grenzen. Wolf-Dieter Storl hat aufgrund eigener leidvoller Erfahrung mit der Borrelioseinfektion für sich einen Heilungsweg gefunden und konnte sich dabei auf sein umfangreiches Wissen über Pflanzen und ihre Heilkräfte stützen. Aus eigener Erfahrung teilt er die Überzeugung der endogenen Völker, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. In einem geschichtlichen Rückblick führt Wolf- Dieter Storl aus, dass im 16. Jahrhundert in Europa bisherigen pflanzlichen Heilmethoden gegenüber der Volksseuche Syphilis nicht wirkten. Die Menschen wandten sich von der Pflanzenmedizin ab und begannen Krankheiten mit „Gegengiften“, z.B. Quecksilber zu bekämpften.

„Es war vor allem die Angst vor der Syphilisspirochäte, welche die Forschung zu der vermeintlichen Wunderwaffe Antibiotika und dem Wahntraum eines krankheitsfreien Daseins der Menschheit führte. Und wiederum ist es ein Spirochäte, die Borrelie,  die nun das Ende des Antibiotikazeitalters einläutet und uns zur Vertiefung unseres Wesens ruft.  Es ist wieder Zeit zu den Heilpflanzen zurückzukehren.“

Das zweite Thema, welches uns an diesem Tag beschäftigte, war das Thema Humus. Andreas stellte uns das Buch „Die Humusrevolution“ von Ute Scheub und Stefan Schwarzer vor. Er gab uns einen Einblick in den Aufbau und die Erhaltung unseres wertvollen Bodens. Ein ganz lebendiges Netzwerk, welches nur einen geringen Teil von der Erdschicht ausmacht und durch die moderne Landwirtschaft und unsere Lebensweise überall zerstört wird- und somit auch unsere Lebensgrundlage. Lebens-Grundlage.

In den kommenden Kreistreffen wollen wir noch weiter in das Thema Humus einsteigen und erfahren, was es mit der Humus“Revolution“ auf sich hat.

Es war wieder einmal an ganz lebendiger Tag und wir gingen mit neuen Einsichten unserer Wege.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 11.11.2017

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebes Vereinsmitglied,

wir laden Dich herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung

am Samstag, 11.November 2017 um 13 Uhr am Ende des Treffens im Offenen Kreis

wie gehabt bei Alwin Graf, Neutsch 72, 64397 Modautal

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Dank

  2. Bericht des Rechners

  3. Bericht das Kassenprüfers

  4. Rückblick über Vorstandsarbeit und Vereinsaktivitäten (2016/2017)

  5. Entlastung des Vorstands

  6. Raum für Diskussion

  7. Wahl des neuen Vorstands

  8. Nächste Vereinsaktivitäten

  9. Bericht der Initiationsreisen 2017

  10. Verschiedenes

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

Euer Vorstand

Hildegard, Beate, Andreas S. und Andreas T.

Infobrief 42

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des Vereins der Kreis e.V.

Euch allen eine gute Sommer- und Urlaubszeit, in der ihr hoffentlich Lese-Zeit für unseren 42. Info-Brief findet. Wir informieren Euch über Aktuelles und unser Treffen im „Offenen Kreis“ am 15.07.17.

Einen großen Dank an Alwin und Beate, die den Nachmittag vorbereitet und geleitet haben.

Hier zuerst aktuelle wichtige Infos:

Die Mentorinnen der Initiationsreise Roots § Wings sind schon unterwegs in die Toskana.

Am Montag werden sie vier junge Frauen in Empfang nehmen, um mit ihnen gemeinsam den Initiationsweg zu gehen.

Die Mentoren der Initiationsreise Feuer § Wasser fahren nächste Woche nach Schweden und nehmen am 23 Juli neun junge Männer für den gemeinsamen Initiationsweg in Empfang.

Innerhalb der Initiationsarbeit sind die jungen Menschen mehrere Tage alleine in der Wildnis. Die letzte Nacht dieser Solo-Tage ist die wichtigste Nacht—die Visionsnacht—.

Hier brauchen die jungen Menschen unsere Unterstützung, indem wir energetisch– mit unserem Herzen– bei ihnen sind und sie dadurch begleiten.

Junge Frauen:

Visionsnacht: Di. 25.07.17. auf Mi. 26.07.17.

Junge Männer:

Visionsnacht Mo.31 07.17. auf Di. 1.08.17.

DANKE !

Unsere Themen im „Offenen Kreis“ am 15.07.17.

Alwin brachte uns einen Zeitungsausschnitt aus dem DA Echo mit ( Die.11.07.17). Darin wird berichtet:

Der elf Monate alte Charlie Gard, hat eine schwere Erbkrankheit. Er zeigt keine Anzeichen einer normalen Hirnfunktion, wie Reaktionsfähigkeit oder Weinen. Er ist auf künstliche Beatmung angewiesen, kann Arme und Beine nicht bewegen, ist von Geburt an taub und hat epileptische Störungen. Die Eltern von Charlie Gard haben 1,5 Millionen € gesammelt, um ihr Kind zu einer experimentellen Therapie in die USA bringen zu können. Sie verloren mit ihrem Wunsch bereits durch alle Instanzen hindurch. Aber nun soll der Fall noch einmal neu aufgerollt werden. Neue Expertengutachten, geben nach Aussage der Mutter eine zehnprozentige Chance auf einen Behandlungserfolg.

Im Kreis sind wir auch zusammen, um uns durch Anregungen, Informationen und Diskussionen über unsere eigenen Wertvorstellungen, aber auch der Werte in der Welt, klarer zu werden, um sie in unserem Alltag zu leben und gut an nachfolgende Generationen weitergeben zu können.

Wir fragten uns nun: Wie stehen wir zur Entscheidung der Eltern, ihr Kind behandeln lassen zu wollen, obwohl die Gerichte anders entschieden haben?

Hier einige Stichpunkte aus der nachfolgenden Diskussionsrunde:

  • Sollen Maschinen dafür sorgen, dass wir ewig leben? Wo ist da die Grenze?

  • Die Frage an jeden Einzelnen von uns: Habe ich die Kraft zu gehen?

  • Der Tod ist unausweichlich, er gehört zum Leben dazu.

  • In unserer Gesellschaft müssen wir den positiven Umgang mit dem Sterben wieder lernen.

  • Das Leben bestimmt, wann man kommt und wann man geht.

  • Die Gesetze der Natur sind in unsere Gesellschaft teilweise außer Kraft gesetzt. So gibt es z.B. für den Zeitpunkt der Geburt eines Kindes „Wunschkaiserschnitttermine.“

  • Der Fortschritt ist auf Machbarkeit und nicht auf Lebenskreislauf ausgerichtet.

  • Viele Eltern sind bei Früh und Totgeburten sehr alleine gelassen.

  • Die Eltern des kleinen Charlie brauchen Hilfe, um ihr Kind loslassen zu können.

  • Die Eltern des kleinen Charlie sind im Kampf, weil sie ihren Schmerz nicht nehmen können.

Der Tenor dieser Diskussionsrunde war, dass man den Eltern helfen sollte, dass sie die Seele ihres Kindes gehen lassen können. Es war für uns alle nachvollziehbar, wie schwer die Entscheidung für die jungen Eltern sein muss.

Papst Franziskus sagte dazu: DA Echo ( 11.07.17): —-er bete für die Eltern und hoffe, dass ihr Wunsch, Charlie zu begleiten, nicht missachtet werde.

Beate leitete nach dieser intensiven Diskussion, im schönen Garten von Neutsch, eine Achtsamkeitsübung aus dem Buch: Garten der Achtsamkeit an.

Wie bei einer Zen Meditation schritten wir, innerlich einen Text sprechend, und bewusst ein und ausatmend, ¼ Std. lang, sehr langsam, durch den Garten.

Diese Übung hat JEDEM gut getan.

Text: Ich setze die Sohle auf den Boden (einatmen)

und berühre die Erde.

In dieser Gemeinschaft (ausatmen)

findet meine Seele (einatmen)

einen wahren Freund. (ausatmen)

Alwin hatte danach noch einen kommentierenden Text aus den Newslichtern, zu den gewalttätigen Unruhen gegen den G 20 – Gipfel (7/8 Juli 2017), dabei.

Auch hier die anschließende Frage, wie stehen wir zu diesen Protesten, zu dieser Gewalt?

Hier Einige Kommentare aus der Gesprächsrunde:

  • Gewalt gegen Gewalt, da verhindert man Gewalt nicht.

  • Oft wir ein Schuldiger gesucht, anstatt zu schauen, wo das System nicht in Ordnung ist.

  • Wenn jeder protestierende Mensch fähig gewesen wäre, seine eigene Wut, seine eigene Verletzlichkeit, in sich zu halten und nicht auszuagieren, dann hätte diese Gewalt verhindert werden können.

  • Der verstorbene Samuel Widmer sagte einmal.- „Wir sollten eine Sackgasse der Gefühle werden, die Gefühle in uns halten. Bei uns lassen -.“

  • Wir selbst, können in unserem Alltag, im Umgang mit unseren persönlichen Beziehungen üben, alle Gefühle in uns zu halten. Nicht zu agieren. Nicht in Angriff zu gehen. Die Ohnmacht, die Verletzlichkeit, die Traurigkeit, die Wut innerlich zu nehmen.

Dies können wir tagtäglich gegen Gewalt tun. In kleinen Dingen, die wir in uns ändern, beginnen wir die Welt zu ändern.

Natürlich tauchte in diesem Zusammenhang der Name von Charles Eisenstein auf, der in seinem Buch- Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich– aufzeigt, dass der alte Mythos im Verschwinden begriffen ist und der neue Mythos noch nicht integriert ist.

Beate las uns Auszüge aus seinen Kapiteln: Rechtschaffenheit und dem Kapitel Psychopathie vor.

Viele Beziehungen zu den heutigen Themen waren zu erkennen. Eisenstein hat uns da viel zu sagen.

Deshalb wollen wir uns beim nächsten Kreis- Treffen, (26.08.17. -10 00 Uhr bis 14 00 Uhr) mehr damit beschäftigen.

Für mich war es wieder einmal ein sehr wertvoller Kreis!

Für das Protokoll

Hildegard